Verwirrung um Athen

Die Krise im pleitebedrohten Griechenland verschärft sich weiter, die Verwirrung wächst. Premier Alexis Tsipras erklärte am Mittwoch, eine Einigung sei in greifbarer Nähe. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich dagegen in den ARD-"Tagesthemen" "überrascht" von dieser Aussage. Die Kassen in Athen sind leer, allein im Juni stehen Rückzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) von etwa 1,55 Milliarden Euro an. Der IWF sieht die Währungsunion inzwischen auch für einen Euro-Austritt Griechenlands gerüstet. "Hoffen wir, dass es nicht dazu kommt. Falls doch, bin ich überzeugt, dass der Euro das überleben wird", sagte IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard.
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