Vierter Ernst-Mosch-Abend der Blaskapelle erneut ausverkauft - Publikum singt, schunkelt und ...
Gelungener Abend mit böhmischer Blasmusik

Ein überaus gelungener Abend bei Blasmusik von Ernst Mosch und anderen Größen der Volksmusik war der 4. Blasmusikabend der Thanhausener Blaskapelle in der Mehrzweckhalle. Die Kapelle unter der Leitung des Dirigenten Alexander Franz lieferte eine hervorragende Leistung ab und Moderator Roland Heldwein führte erneut mit Hintergrundinformationen gepaart mit Witz und Charme und so manchem nicht ernst gemeinten Seitenhieb auf gewisse Vorlieben der Musiker durch den Abend.

Über 250 Gäste ließen es sich nicht nehmen, zum 4. Ernst-Mosch-Abend in die Mehrzweckhalle zu kommen. Die Veranstaltung war bereits im erstmal durchgeführten Kartenvorverkauf nahezu ausverkauft. Die Besucher wurden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht. Mit neuem Programm und sehr guten Soloeinlagen wurden die Gäste mit Märschen, Polkas und Walzern verzaubert. Zu Beginn startete die Blaskapelle mit einem Einmarsch der drei Nachwuchstrommler Sladky Marco, Franz Lucas und Eckert Marco. Der Einmarsch endete mit dem "Fuhrmannmarsch", gefolgt vom "Andulka Marsch".

Dann folgte die erste Gesangseinlage von Berthold Franz und Christian Pecher zum Musikstück "Aus Böhmen kommt die Musik". Beide sangen den ganzen Abend gekonnt verschiedene Stücke. Nach der Polka "Die Kapelle hat gewonnen" und dem Walzer "Mondschein an der Eger" folgte die "Hartenbergpolka". Bis zur Pause wurden noch die Polka "So ein schöner Tag", der Walzer "Rauschende Birken", die "Borsicka Polka", die Polka "Ich hab Dich gern", der Walzer "Ein Lied aus der Heimat" und die Polka "Böhmisches Blut" vorgetragen.

Premiere für Gesangsduo

Nach der Pause traten als erste Überraschung erstmals Margit Hecht und Berthold Franz als Gesangsduo auf. Als ob sie nie was anderes gemacht hätten, trugen sie ein Polka-Medley von Ernst Mosch vor. Dann folgte die "Helenenpolka". Im Anschluss hatten die drei Nachwuchstrommler nochmal eine Einlage. Als Köche verkleidet trugen sie die "Löffelpolka" vor. Auch der erstmals für die musikalische Leitung verantwortliche neue Dirigent der Kapelle, Alexander Franz, ließ es sich nicht nehmen, ein Solostück zu intonieren: "Kozlova", ein Solostück für Tenorhorn. Nach der "Frühschoppen-Polka", bei der sich die Klarinettenspieler im Mittelteil als Solisten präsentierten und der Polka "Musikantenkirtag", legte der 1. Trompeter, Christian Pecher eine Sololeistung hin. In einer lustigen Geschichte verpackt wurde bekannt, dass ihm der Verein kein Alphorn kaufen wollte, weshalb er den "Alphorntraum" mit seiner Trompete spielte. Neben den drei Buben und dem Solisten Alexander Franz kam auch er an einer Zugabe nicht vorbei. Dann folgten die Polkas "Der Schäfer auf der Weide" und der Klassiker "Vogelwiese". Ein weiterer Höhepunkt war die Polka "Pfeffer und Salz". Oliver Schuller spielte das Stück mit seinem Akkordeon perfekt, und auch er kam ohne Zugabe nicht von der Bühne. Es folgten noch die Lieder "Schneewalzer" und ein anspruchsvolles Marschmedley zum Abschluss.

Zwei Zugaben

Die Zuschauer, die den gesamten Abend mitsangen und mitschunkelten, ließen die Blaskapelle aber noch nicht von der Bühne. Nachdem Moderator Roland Heldwein allen für ihr Kommen dankte, gab es noch einmal zwei Zugaben. Die Stücke "Von Freund zu Freund" und "Der Böhmische Traum" wurden natürlich sehr gerne gespielt.
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