Vogel flog vermutlich in Strom-Freileitung und löste Kurzschluss aus
Schwan verursacht Wiesenbrand

Symbolbild: dpa
Schwarzenfeld. Am Mittwoch hat bei Irrenlohe in Schwarzenfeld auf einer Länge von rund 50 Metern eine Wiese gebrannt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Brandursache stellte sich erst später heraus und war äußerst ungewöhnlich.

Bei der Integrierten Leitstelle war gegen 12.50 Uhr die Mitteilung über den Brand der Wiese eingegangen. Die Böschung eines Wassergrabens stand in Flammen, die Feuerwehr Schwarzenfeld löschte das Feuer schnell. Sachschaden entstand nicht, wie die Polizeiinspektion Nabburg am Donnerstag mitteilte.

Toter Schwan mit angebrannten Federn

Da der Brand inmitten grüner Felder stattgefunden hatte, war die Ursache zunächst unklar, heißt es im Polizeibericht. Allerdings wurde in der Brandfläche ein toter Schwan mit angebrannten Federn gefunden. Darüber lag eine Strom-Freileitung. Und: Im nahe gelegenen Klärwerk hatte es laut Polizei genau zur Zeit des Brandes einen Stromausfall gegeben.

"Als Verursache kam daher nur der Schwan in Frage", heißt es im Polizeibericht. Vermutlich sei das Tier in die Stromleitung geraten und habe einen Kurzschluss mit Funkenflug verursacht. Und diese Funken haben dann wohl das trockene Gras entzündet.
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