Volkstrauertag in Döllnitz und Leuchtenberg
Chance nutzen

An beiden Kriegergedächtnisstätten gedachte Bürgermeister Anton Kappl der Gefallenen und Vermissten sowie verstorbenen Vereinskameraden. Am Volkstrauertag und am Abend zuvor wurde in den Gottesdiensten an den Frieden erinnert, den Pfarrer Moses Gudapati ansprach, "denn Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein."

Vor 100 Jahren begann der Erste und vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg. Dies bezeichnete der Bürgermeister als traurige Jubiläen. "Daher ist es jetzt unsere Aufgabe, mit Mahnung und Achtung an die schwere Zeit zu erinnern und für ein friedliches Miteinander zu kämpfen. Unsere wesentliche Aufgabe ist es, diesen Frieden und diese Freiheit zu bewahren. Wir haben heute diese Chance, die unsere Vorfahren nicht hatten", sagte Kappl.

Er sprach auch die Kämpfe und Gewaltausbrüche in Syrien, im nahen und mittleren Osten und in unzähligen Regionen Afrikas an. Der Rathauschef dankte in Döllnitz der Soldaten- und Reservistenkameradschaft mit Vorsitzendem Walter Imbs sowie in Leuchtenberg der Krieger- und Soldatenkameradschaft mit Vorsitzendem Reinhard Bruckner für den Erhalt der Gedenkstätten.

In Döllnitz hielten Anton Kammerer und Christian Lindner die Ehrenwache und in Leuchtenberg Alfred Kick und Manuel Tschierschke von der Reservistenkameradschaft. Die Namen der Gefallenen und Vermissten sowie deren einstigen Heimatorte las in Döllnitz Helmut Bamler und in Leuchtenberg Jürgen Scharff vor. An beiden Mahnmalen legten der Bürgermeister und die Vorsitzenden der Kameradschaften zum Gedenken Kränze nieder. Der Männergesangverein "Liederkranz" mit Dirigent Adolf Rösel begleitete die Feierlichkeiten.
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