Volle Hütte beim Musikantentreffen in Kreith: Zünftiger Abend mit Musik und Gags
Von Fredl Fesl zu Bayerns Horst

Das Musikantentreffen im Gasthaus von Anita und Arthur Schötz-Späth am Aschermittwochabend war wieder einmal der richtige Sprung weg vom Fasching und hin zu bodenständiger Volksmusik in der Fastenzeit samt markantem Oberpfälzer Humor. Alle Akteure, egal, ob Einheimische wie die Familienmusi Schedewy aus Büchelkühn, oder auswärtige Musiker vom Bayerischen Wald bis Kemnath und Neustadt, hatten viel im Repertoire.

Dieses Treffen hat in Kreith viele Jahre Tradition. Auch diesmal war die Hütte voll. Zu Musik und Gesang gab's Fisch und Käse. Der "singende Wirt Manfred" aus Schweinhütt bei Regen gab mit seinem Akkordeon "Mir san vom Woid dahoam" zum Besten - und dazu deftige Jägerwitze.

Die drei Schedewys luden zum Schunkeln ein und brachten so den Saal in Schwung. Ein Original ist Markus Brand aus dem Fränkischen mit seiner Quetschn. Er motivierte zum Beispiel die Herren "Sag' Dankeschön mit roten Rosen". Der ganze Saal klatschte und sang beim altbekannten "Heint scheint der Mond so hell auf dieser Welt". Seinen Heimvorteil nutzte Fabian Borkner, bekannt von Radio Charivari, mit seinen Liedern und seiner Gitarre. Er wurde zum Fredl-Fesl-Imitator des Abends, hatte auch "König Horst von Bayern" in der Reißn.

Das Ehepaar Schneeberger aus Burglengenfeld würdigte das Edelweiß als "schönstes Bleamerl auf da Welt", und Matthias Bäuml mit seinem Blechrauschen aus Schwarzenfeld gab immer wieder Ton und Takt an: Ein zünftig-lustiger Abend, bei dem alle auf ihre Kosten kamen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.