Vorerst kein neues Kino in Weiden
Aus der Region

Weiden. (vok) Das geplante Einkaufszentrum "Stadtgalerie" in Weiden wird ohne Kino auskommen müssen. Dies bestätigte Thomas Schumacher, der Geschäftsführer von Fondara, auf Anfrage unserer Zeitung. Fondara ist Investor des Einkaufszentrums. Das Kino selbst hätte ein Bayreuther Investor betreiben wollen. Dieser nahm nun von den Plänen Abstand, neun hochmoderne Kinosäle auf zwei Ebenen in der Stadtgalerie einzurichten.

Grund dafür seien massive Einwände von Anwohnern. Bewohner hatten auf zu geringen Lichteinfall und heftigen Autoverkehr nach 22 Uhr hingewiesen. Schumacher hatte vor allem am mehrgeschossigen Kinoaufgang mit seiner Aussicht auf die Altstadt Gefallen gefunden. Daraus wird nun nichts. "Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern."

Ganz verabschiedet hat sich der Bayreuther Kinobetreiber aber noch nicht von seinen Plänen, in Weiden einen Kinokomplex zu errichten. Er sei weiterhin an der Max-Reger-Stadt interessiert und suche derzeit nach einem neuen Standort.

Halle nicht mehr für Asylbewerber

Regensburg. (gib) Die Turnhalle der Clermont-Ferrand-Schule in Regensburg steht ab nächster Woche wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung. Das teilte die städtische Pressestelle am Dienstag mit. Die Regierung der Oberpfalz habe den Winternotfallplan für die Stadt Regensburg deaktiviert. Die Turnhalle müsse nicht länger für zu erwartende Asylsuchende zur Verfügung stehen. Hintergrund für diese Entscheidung seien die weiter rückläufigen Zahlen von Flüchtlingen aus dem Kosovo.

"Diese Entwicklung war zu dem Zeitpunkt, als die Entscheidung getroffen wurde, die Sporthalle zur Verfügung zu stellen, nicht absehbar", erklärte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD).

SPD-Urgestein Fink gestorben

Tirschenreuth. (nt/az) Von der politischen Bühne verabschiedete sich Franz Fink vor gut einem Jahr, als er sich nach 42-jähriger Arbeit im Tirschenreuther Kreistag nicht mehr zu Wahl stellte. Der frühere SPD-Bürgermeister, der zwölf Jahre lang die Geschicke der Kreisstadt lenkte, starb im Alter von 77 Jahren. Um den Ehemann, Vater und Großvater trauern die Ehefrau, die drei Söhne sowie die Enkel. Der Sohn eines Eisenbahners, ein engagierter SPDler, kam über die Finanzbehörde in den öffentlichen Dienst. Stationen der beruflichen Laufbahn waren unter anderem Kelheim, Weiden, Tirschenreuth und Waldsassen. Franz Fink hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Bundesverdienstorden, die Willy-Brandt-Medaille und die Goldenen Ehrenmedaillen von Stadt- und Landkreis Tirschenreuth.
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