Vorreiter bei der Feuerwehr

Franz Schnupfhagn (vorne, Mitte) feierte im großen Kreise seiner Familie und Verwandten 85. Geburtstag. Dazu gratulierte seine Frau Maria, seine Kinder, Enkel und Urenkel sowie die Abordnung der Feuerwehr und Bürgermeister Hermann Ach. Bild: gi

Franz Schnupfhagn war Neuerungen bei der Feuerwehr in Etzgersrieth nie abgeneigt. Diese wurde an seinem 85. Geburtstag deutlich.

Die Wehr gratulierten dem Jubilar durch zweiten Vorsitzenden Fritz Steinhilber, Vorstandsmitglied Matthias Balk und Ehrenkommandanten Albert Reitinger. Im großen Kreise seiner Familie und Verwandten feierte er im Gasthaus Ach sein Jubelfest. Die Rettungskräfte übermittelten die besten Glückwünsche und dankten ihm für seinen engagierten Einsatz.

Seit über 65 Jahren ist Schnupfhagn bei der Feuerwehr. Zunächst war er Hornist. Später war er der erste Maschinist in Etzgersrieth. Er besuchte als Erster der Wehr die Feuerwehrschule und bediente die erste Motorspritze.

Die besten Wünsche überbrachten auch Pfarrer Josef Most, Bürgermeister Hermann Ach sowie Kirchenpfleger Reinhard Leipold. Die Wiege des Jubilars stand in Etzgersrieth, und er ist mit einer Schwester aufgewachsen. Die Ausbildung zum Landwirt holte er sich 1950/51 in der Landwirtschaftsschule (früher Winterschule) in der Friedrichsburg in Vohenstrauß.

Der "Paillesn Franz" gehörte von der ersten Stunde nach Kriegsende zu der Laienspielgruppe der Dorfbühne Etzgersrieth. In zahlreichen Stücken wirkte er unvergessen bis in die 1960er Jahre mit. Vier Jahre versah er das Amt des Gemeindeschreibers. Er arbeitete im Sägewerk Balk, Kleinschwand, und 26 Jahre war er in der Glasfabrik Taube in Vohenstrauß beschäftigt.

Die Landwirtschaft betrieb er mit seiner Frau im Nebenerwerb. 2001 übergaben sie ihr Anwesen an Sohn Andreas. Verheiratet ist der sympathische und aufgeschlossene Jubilar seit 1961 mit Maria Bauer aus Etzgersrieth. Fünf Kinder vervollständigten das Familienglück. Zehn Enkel und drei Urenkel sind sein ganzer Stolz. Unterstützend stand er seiner Frau Maria zur Seite, die 65 Jahre Organistin in der Expositur Etzgersrieth war. Der jung gebliebene Jubilar widmet sich noch als Hobby der Waldarbeit.
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