Vorsorgen

Nur 28 Prozent der Deutschen haben bereits eine Patientenverfügung verfasst, also gut jeder Vierte. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter 1 500 Bundesbürgern. Von den Älteren über 60 Jahre hat immerhin jeder zweite ein solches Dokument verfasst.

Fast jeder Befragte kennt den Begriff Patientenverfügung. Eine Patientenverfügung gilt für den Fall, dass man seinen Willen nicht mehr selbst äußern kann. So kann man bestimmen, dass keine lebensverlängernden Maßnahmen ergriffen werden sollen. Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland aber verboten. Die Patientenverfügung darf der nationalen Rechtsordnung nicht widersprechen. Es ist wichtig, dass sie rechtssicher ist, damit sich Betroffene darauf verlassen können.

Die Patientenverfügung ist absolut verbindlich: Kein Arzt und kein Pfleger darf gegen den Willen des Patienten handeln. Er würde sich dadurch strafbar machen. Im Vorfeld sollte man mindestens einer Vertrauensperson mitteilen, wo man das Dokument hinterlegt hat. (djd)
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