Vulkanmuseum: Markt korrigiert Fehlplanung

Für 40 000 Euro lässt Parkstein die Ausstellung in der zweiten Etage des Vulkanmuseums umgestalten. Jan Wünsche von der Firma Kocmoc, Leipzig, stellte im Marktrat die Neuausrichtung vor, machte aber gleichzeitig deutlich, dass mit der Umgestaltung kein rasanter Besucheransturm zu erwarten sei. Er sei aber überzeugt, dass bessere Informationen der Gäste als Ziel der Umgestaltung über den Weg der Mundpropaganda auch zum besseren Besuch führen werden. Die Notwendigkeit könne als Folge einer Fehlplanung definiert werden, meinte Wünsche. Doch die damaligen Gedankengänge seien mit den Vereinen, Organisationen und dem Rathaus abgesprochen gewesen. Mit einem neuen Konzept und vielen stimmungsvollen Großfotos von Parkstein will Kocmoc die Besucher auch zu den geologischen Sehenswürdigkeiten locken. Dazu gehören die Felsenkeller und der Geopfad als Vorzeigeobjekte, die laut Umfragen der Museumsleitung aber unter geringem Besucherzuspruch litten. Die Notwendigkeit des Umbaus im Dachgeschoss ergebe sich auch aus den Umfragen: Nur 8,5 Prozent der Besucher hatten an der bisherigen Ausstellung Interesse. Josef Scheidler befürwortete den Umbau des Museums nicht. Die Maßnahme lasse keine großen Mehrinformationen für die Besucher erkennen. Wirtschaftlich ergebe sich kein großer Mehrwert. Alfons Plößner sah im Umbau eine Verbesserung für das Museum, auch um die Besucherzahlen zu halten. Mit 13:1 Stimmen erteilte der Marktrat der Firma den Auftrag für die weitere Planung. Für Berthold Kellner sind die Veränderungen im Museum überzeugend und schlüssig. (bey)
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