VW in der Krise: Aktiencrash und Verkaufsstopps

Die manipulierten Abgastests bei VW-Dieselwagen in den USA schrecken die Autobranche auf und erschüttern das Vertrauen der Anleger. An der Frankfurter Börse verlor das Papier von Europas größtem Autobauer am Montag zeitweise mehr als ein Fünftel an Wert. Am Handelsende stand noch ein Minus von 18,60 Prozent für die VW-Aktie zu Buche. Das bedeutet einen Börsenwert-Verlust von etwa 14 Milliarden Euro. Neben einem Imageverlust drohen VW Strafzahlungen von bis zu 18 Milliarden Dollar, Rückrufkosten sowie mögliche Regressansprüche von Kunden und Aktionären.

Volkswagen erließ Verkaufsstopps für die betroffenen Modelle in den USA. Am Mittwoch will sich der innerste Zirkel des Aufsichtsrats bei einem Krisentreffen mit dem Thema beschäftigten, verlautete aus VW-Kreisen. Die Bundesregierung fordert von den Autoherstellern "belastbare Informationen", um mögliche Manipulationen bei Abgastests auch in Deutschland prüfen zu können. (Kommentar und Seite 17)
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