Waidhaus.
Gedenken an Fukushima

Stefan Schneider (links) leitete die Mahnwache zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe in der Waidhauser Autobahnkirche. Bild: fjo
(fjo) "Wenn es passiert, sind die Menschen recht betroffen. Das lässt aber schnell bei den nicht direkt Betroffenen wieder nach", sagte Stefan Schneider zum vierten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima. Der Förderverein hatte zur Gedenkstunde in der Autobahnkirche eingeladen. "Die Katastrophe dauert bis heute an", sagte er. Auch die Aufräumarbeiten würden noch 40 Jahre in Anspruch nehmen. Eine Schweigeminute für die Opfer schloss sich an. "Es ist das Adäquateste, dass man schweigt, wenn einem die Worte fehlen", meinte Pfarrer Georg Hartl. "Auch wir haben hier in der Gegend ein Atomkraftwerk, mit Störfällen, die bagatellisiert werden", warb Schneider am Ende für eine Teilnahme am "Trommeln gegen Temelin" am Ostermontag.
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