Walfangkommission stoppt Japan
Aus aller Welt

Tokio.(dpa) Japan ist mit seinen Plänen für eine erneute Jagd auf Wale in der Antarktis vorerst gescheitert. Ein Expertengremium der Internationalen Walfangkommission (IWC) bezeichnete das von Japan vorgelegte Programm zum "wissenschaftlichen" Walfang als nicht überzeugend, wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag berichtete. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hatte vergangenes Jahr entschieden, dass Japan seinen Walfang im Südpolarmeer einstellen muss. Daraufhin hat Japan seine Pläne überarbeitet. Das Land habe darin jedoch nicht ausreichend erklärt, warum die Jagd notwendig sei, so die IWC-Experten.

"Arschloch"-SMS: Frau verliert Job

Sydney.(dpa) Eine Australierin schickte ihrem Chef versehentlich eine SMS, in der sie ihn als "totales Arschloch" bezeichnete. Jetzt hat sie den Prozess gegen ihre Kündigung verloren, wie der australische Medienkonzern News Corp am Dienstag berichtete. Die Frau war im Januar 2014 von ihrem Arbeitgeber in Perth entlassen worden, weil sie ihrem Chef eine SMS schickte, die eigentlich für einen Freund bestimmt war. Als sie den Fehler bemerkte, jagte sie eine weitere Nachricht hinterher: "Bitte ungelesen löschen. Es tut mir so sehr leid." Als die Frau wegen "groben Fehlverhaltens" gefeuert wurde, klagte sie vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung - es habe sich um eine "scherzhafte Beleidigung" gehandelt. Das Arbeitsgericht wies ihr Anliegen ab. Bei der SMS handele es sich nicht um eine "scherzhafte Beleidigung", sondern um eine verletzende Wertung ihres Chefs.

Notlandung: Schläfer im Jet-Frachtraum

Seattle.(dpa) Eine Boeing 737 der Alaska Airlines hat in Seattle notlanden müssen, weil sich Flughafenmitarbeiter im Frachtraum aufhielt - er war vor dem Start eingeschlafen. Der Kapitän leitete die Notlandung ein, als er nach dem Start Geräusche aus dem Bauch des Flugzeugs hörte, wie es in einem Blog-Beitrag der Fluggesellschaft Alaska Airlines heißt. Der Frachtraum hat einen Druckausgleich und ist beheizt, trotzdem wurde der Mann vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Fluggesellschaft will untersuchen, warum der Mitarbeiter ausgerechnet im Flugzeug ein Nickerchen machte.
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