Warten auf Delfin-Baby

Warten auf Delfin-Baby In fünf Wochen könnte es so weit sein: die erste Delfin-Geburt im Nürnberger Tiergarten seit sieben Jahren. Klar, dass alles akribisch geplant wird. Mutter Sunny und ihre FreundinJenny wurden bereits vor einem Monat von der restlichen Gruppe getrennt. "Ein trächtiges Weibchen ist für Bullen nämlich nicht uninteressant", erklärt Zoo-Direktor Dag Encke . Jenny helfe dem Delfin, sich ans Alleinsein zu gewöhnen. Denn kurz vor der Geburt ist Sunny ganz für sich. Damit alles gut
In fünf Wochen könnte es so weit sein: die erste Delfin-Geburt im Nürnberger Tiergarten seit sieben Jahren. Klar, dass alles akribisch geplant wird. Mutter Sunny und ihre FreundinJenny wurden bereits vor einem Monat von der restlichen Gruppe getrennt. "Ein trächtiges Weibchen ist für Bullen nämlich nicht uninteressant", erklärt Zoo-Direktor Dag Encke . Jenny helfe dem Delfin, sich ans Alleinsein zu gewöhnen. Denn kurz vor der Geburt ist Sunny ganz für sich. Damit alles gut geht, werden regelmäßig Blutzuckerwerte und Temperatur kontrolliert, eine Ultraschallaufnahme gemacht und der Zitzenabstand gemessen. Der Erfolgsdruck ist groß, nicht nur wegen der steten Kritik durch Tierschutz-Organisationen. Die Geburts-Premiere brächte auch mehr Besucher in den Zoo. (gük)

Warten auf Leichen-Schau

Während die Schau in Berlin verboten wurde, dürfen in Nürnberg die Leichen kommen. Ab morgen sind Gunther von Hagens plastinierte Tier- und Menschenkörper im Ex-Quelle-Versandhaus an der Fürther Straße ausgestellt. Tote, die pokern. Tote, die Fußball spielen. Tote, die miteinander kämpfen. Gegen die Zurschaustellung der Leichen gibt es viele kritische Stimmen, die sie ethisch in Frage stellen. Doch Gerichte entschieden, dass die Präparate nicht gegen die Würde des Menschen verstoßen würden. Nur einzelne Exponate, wie beispielsweise ein Paar beim Sex, wurden untersagt. In Berlin argumentiert man, ein Museum widerspreche dem örtlichen Bestattungsgesetz. In Nürnberg ist die Schau unter dem Titel "Eine Herzenssache" erlaubt, "weil keine anrüchigen Posen zu sehen sind", sagt Robert Pollack vom Ordnungsamt. (gük)

Warten auf SMS-Parkticket

Seit zwei Jahren läuft ein Modellversuch. Jetzt wird der Service auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet: Autofahrer können künftig ihr Parkticket übers Handy lösen. Sage und schreibe 40 Tonnen Kleingeld sammelt die Stadt pro Jahr an herkömmlichen Parkautomaten ein. Geld, das bisher bis nach Roth transportiert werden muss - die dortige Bank ist die einzige weit und breit, die Münzen in dieser Größenordnung annimmt, sagt Bernhard Fischer , Abteilungsleiter für Verkehrsrecht. Künftig müsse man nur per SMS seine Autonummer und die gewünschte Parkdauer an eine Telefonnummer senden, die auf dem Automaten steht - die Gebühren werden über die Mobilfunkrechnung abgebucht. (gük)
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