Warten auf die deutsche Seite

Und wieder einmal sind die Tschechen schneller: Wie schon beim Bau der Autobahn bis zur Grenze feierten am Donnerstag Vertreter der Tschechischen Bahn (Ceské dráhy) im Kulturzentrum Svoboda (Freiheit) die Fertigstellung der zehn Kilometer langen dritten Hauptbahnstrecke von Cheb bis zur Grenze. "Jetzt warten wir noch auf euch", sagt Pressesprecher Pavel Tesar gut gelaunt zu unserer Zeitung. "Es fehlt jetzt noch auf deutscher seite das Stück nach Selb, dann können wir die Strecke elektrifizieren." Bahn-Generaldirektor Pavel Surý hatte zuvor die technischen und kaufmännischen Daten bekanntgegeben: "Dank dieser Optimierungsmaßnahmen werden künftig herkömmliche Züge statt bisher 90 nun 120 Stundenkilometer schnell fahren können und Züge mit Neigetechnik sogar 160." Von den Investitionskosten in Höhe von etwas mehr als einer Milliarde Kronen (rund 36 Millionen Euro) übernimmt die EU bis zu 80 Prozent.
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