Wasser sprudelt

Zweckverbandsvorsitzender Andreas Lindner verabschiedete in der Sitzung im Gasthaus Kredler in Seiboldsricht die beiden ausgeschiedenen Verbandsräte Werner Renner und Konrad Gebhard. Es gab aber noch andere wichtige Punkte.

Renner war von 1990 bis 2008, also 18 Jahre, durch sein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Edelsfeld als Verbandsrat im Zweckverband zur Wasserversorgung der Sigl-Sigras-Gruppe tätig.

Gebhard war in der Zeit von 1996 bis 2008, also 12 Jahre, als Verbandsrat bestellt. Beide hätten in kameradschaftlicher Weise dem Zweckverband den Rücken gestärkt, betonte Lindner. Sie hätten sich besonders für das Zustandekommen des neuen Wasserlieferungsvertrages mit dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Edelsfeld-Gruppe eingesetzt, ebenso für die Sanierung des Brunnens 2 sowie für die Neubohrung des Brunnens 1a.

Der Zweckverband dankte den beiden für ihre konstruktive und engagierte Zusammenarbeit mit einem Geschenk. Als Nachrücker für Gebhard wurde Peter Gradl als Verbandsrat bestellt. Als Bürgermeister der Gemeinde Edelsfeld ist Hans-Jürgen Strehl als Verbandsrat tätig. Besonders zu erwähnen ist auch, dass der neue Brunnen 1a bei Stopfmühle erfolgreich gebohrt wurde. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betrugen rund 425 000 Euro. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass diese Kosten aus den Rücklagen der beiden Zweckverbände Sigl-Sigras- und Edelsfeld-Gruppe bestritten werden konnten. Die Bürger mussten somit nicht belastet werden. Der neue Brunnen ist bereits im Juni dieses Jahres ans Netz gegangen. Die Quantität und Qualität des Wassers aus 1a ist sehr zufriedenstellend, betonten die Räte. Der bisherige Brunnen 1 wurde zu einer Messstelle rückgebaut.

Viel zu sanieren

Das Wirtschaftsjahr 2008 des Zweckverbandes ist geprägt von Sanierungsplänen für das Maschinenhaus nebst Aufbereitungsanlage. Diese soll 2009 angegangen werden. Nach Abschluss dieser Sanierung ist die Trinkwasserversorgung für die nächste Generation im Bereich der Sigl-Sigras-Gruppe gesichert.

Ferner gab Geschäftsführerin Silvia Kramme bekannt, dass aufgrund diverser Berichte über das Uranvorkommen im Trinkwasser eine Untersuchung veranlasst wurde. Diese ergab, einen Uran-Gehalt von unter 0,1 µ/l. Für die Säuglingsnahrung ist ein Grenzwert von 0,2 µ/l vorgeschrieben. Das Trinkwasser der Sigl-Sigras-Gruppe kann deshalb guten Gewissens verwendetet werden. Die weiteren Proben bescheinigten darüber hinaus gestiegene Werte bei Calcium, Magnesium und Kalium im Vergleich zu den Vorjahren, was auf den neu gebohrten Brunnen 1a zurückzuführen ist. Die Wasserhärte beträgt 8,5 deutsche Härtegrade.
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