Weißenberg feiert ganz traditionell mit Gottesdienst, Musik, Baumaustanzen und mehr
Alles ist vorbereitet, die Kirwa kann kommen

"Mir hom Kirwa", heißt es am Wochenende vom 20. bis 22. Juni in Weißenberg. Die letzten organisatorischen Dinge sind erledigt und die Kirwapaare haben ihre Tänze geübt. Zusammen mit der Feuerwehr laden die Kirwapaare die Bevölkerung nun zum Mitfeiern ein. Der Kirwabetrieb läuft am Feuerwehrhaus und im Gasthaus Seitz.

Seit Wochen bereiten sich die Moila und Boum mit ihrer "Chefin" Tina Windisch auf die turbulenten Tage vor. Und der Feinschliff an den Figurentänzen machte dabei allen recht viel Spaß. Jetzt sitzen die Schritte und die Lieder kommen fast einstimmig aus jedem Munde - das Baumaustanzen kann losgehen. Auch der Kirwabaum ist ausgesucht und kann eingeholt werden.

Weitere Helfer sind Donnerstag, 18. Juni ab 16 Uhr willkommen (natürlich auch für die anderen Tage), wenn der Zeltaufbau beginnt. Danach findet das "Kirwaaasgrom" beim Pesold statt. Das traditionelle Schnitzelessen der Kirwaleute beim Seitz ist am Freitag um 18 Uhr. In den Morgenstunden des Samstags wird der Kirwabaum eingeholt und zur Mittagszeit aufgestellt. Ab 19 Uhr geht es dann rund im Zelt mit den "Saigatn". Gegrilltes und eine frische Maß Bier warten auf die Bevölkerung. Und auch die Bar ist geöffnet. Am Sonntag läuten die Glocken der St. Veit-Kirche in Weißenberg um 10 Uhr zum Festgottesdienst. Ein großer Mittagstisch mit bayerischer und mediterraner Küche im Gasthaus Seitz sowie Biergartenbetrieb verkürzt danach die Wartezeit auf die Kirwa-Höhepunkte.

Wenn die versteckten Kirwa-Moila gefunden sowie Kaffee und Kuchen verzehrt sind, beginnt gegen 15 Uhr das Baumaustanzen. Das neue Oberkirwapaar dürfte dann gegen 15.30 Uhr gekürt werden. Die "Spitzboum" sowie "Steffi Riedl's Truppe" heizen später bis in die Nacht die Stimmung im Festzelt an.

Montag ist der Tag der "alten Kirwapaare". Aber erst einmal gibt es in der oberen und unteren Gmoi Köichla bei den Moilan zu kaufen. Das Austanzen der Alten beginnt gegen 19.30 Uhr um den Kirwabaum.

Das gemütliche Beisammensein mit den jungen und alten Kirwapaaren ist beim "Meilerschuster" im Garten geplant. Der Kirwabaum wird diesmal nicht versteigert, sondern dem "Glücklichen schlägt die Stunde" mit einem Los.

An allen Kirwatagen achten die Veranstalter auf die Einhaltung der Jugendschutzgesetze und fragen im Zweifelsfall nach dem Ausweis.

Am Dienstag ist's dann vorbei mit dem Feiern und am Vormittag wird das Zelt wieder abgebaut. Am Mittwoch, 24. Juni, wird ab 19.30 Uhr am Baumplatz oder am Dorfhäisl die Kirwa "eigrom".
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