Weiter Bangen um Opfer des Vulkans Ontake

Giftige Gase erschweren die Bergung von Dutzenden Opfern auf dem am Samstag ausgebrochenen Vulkan Ontake in Japan. Die Arbeiten gehen schleppend voran. Schätzungen gehen von mindestens 36 Toten aus. Bislang konnten erst zwölf Leichen mit Helikoptern vom Berg geholt werden. Noch immer gelten einige Wanderer als vermisst, darunter ein elfjähriges Mädchen.

Experten warnen vor weiteren Eruptionen. Etwa 540 Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten waren am Morgen an den 3067 Meter hohen Berg zurückgekehrt, um die Bergung der Leichen und die Suche nach weiteren Opfern fortzusetzen. Ihren gefährlichen Einsatz mussten sie später erneut abbrechen. Heute wollen sie weitermachen.

Für die Angehörigen der zurückgebliebenen Opfer wird das lange Warten zur furchtbaren Qual. Eltern und Freunde fanden sich in Orten am Fuße des Berges ein, darunter auch die Eltern des vermissten Mädchens. Sie seien vollkommen erschöpft, glaubten aber weiter fest daran, dass ihre Tochter lebe, sagte der stellvertretende Leiter der Schule des Mädchens einem Reporter. "Wir hoffen nur, dass sie heil wieder zurückkommt."
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