Weltweit zweitgrößter Physikkongress in Regensburg - Über 4000 Teilnehmer
Quantencomputer und Weltraum

Über Nanotechnik, Weltraumforschung und Klimaschutz reden sich in Regensburg bald mehr als 4000 Fachleute die Köpfe heiß. Vom 26. bis 30. ist die Donaustadt internationaler Treffpunkt der Physiker. Anlass ist die Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) an der Universität Regensburg.

"Wir erwarten mehr als 4000 Besucher aus dem In- und Ausland", sagt Tagungsleiter Professor Dieter Weiss vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik. Die Regensburger Tagung sei damit der weltweit zweitgrößte Physikkongress des Jahres. Üblicherweise habe nur das amerikanische Gegenstück dazu noch mehr Teilnehmer. Den Schwerpunkt des breit gefächerten Tagungsprogramms bildet die Festkörperphysik. Dabei wird es unter anderem um Nanotechnik und um so genannte Quantencomputer gehen.

Weitere heiße Themen sind Weltraumforschung, Rüstungskontrolle, Medizinische Physik, Bio- und Umweltphysik sowie Klimaschutz und Energieforschung. Verkehrsstaus und die Dynamik der Finanzmärkte behandelt der Kongress unter dem Stichwort "Physik sozio-ökonomischer Systeme". Der Arbeitsmarkt für Physikerinnen und Physiker wird im Rahmen eines "Industrietages" diskutiert. Auch kulturelle Fragen wie das Verhältnis zwischen Islam und Wissenschaft stehen auf der Tagesordnung.

Als Weiterbildungsangebot an Lehrkräfte gibt es zudem Vorträge über die Physik im Schulunterricht und öffentliche Versuche im Donaueinakufszentrum.

Weitere Informationen unter http://www.dpg-physik.de/presse/tagungen/2007
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