Weniger jugendliche Koma-Trinker in Kliniken
Vernunft wächst

2014 wurden weniger jugendliche Trinker stationär versorgt. Bild: dpa
Die Zahl der im Krankenhaus behandelten jugendlichen Koma-Trinker ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, mussten 22 391 schwer betrunkene Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren stationär versorgt werden - das sind 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Knapp drei Viertel der Betroffenen waren jünger als 18 Jahre. Bezogen auf 100 000 Einwohner der entsprechenden Altersklasse sank die Zahl der klinisch versorgten Koma-Trinker von 296 im Jahr 2013 auf 285 im vergangenen Jahr. Laut Statistikbehörde waren psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol damit der zweithäufigste Grund für stationäre Krankenhausaufenthalte im vergangenen Jahr. Von den insgesamt 19,6 Millionen vollstationär behandelten Patienten mussten etwa 340 500 Fälle aufgrund dieser Diagnose versorgt werden.
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