Wieder Schüsse auf jungen Afroamerikaner

Im US-Bundesstaat Missouri ist erneut ein schwarzer Teenager von einem weißen Polizisten erschossen worden. In der Stadt St. Louis habe ein 18-Jähriger zuerst auf den Beamten geschossen, sagte der örtliche Polizeichef Sam Dotson am Donnerstag. Nach drei Schüssen habe seine Pistole versagt. Der Polizist - ein 32-jähriger Beamter außer Dienst, der für eine private Sicherheitsfirma im Einsatz war - habe während einer Verfolgungsjagd 17 Schüsse abgegeben. Es blieb unklar, wie viele Kugeln den Teenager trafen. Vor zwei Monaten hatten tödliche Schüsse auf den jungen Afroamerikaner Michael Brown im nahen Ferguson für Unruhen gesorgt. Im Süden der 318 000-Einwohner-Stadt St. Louis kam es in der Nacht zu Protesten. Festnahmen gab es keine.
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