Wilde Wallungen

Wilde Wallungen Ein Patient, der unter Schlafstörungen leidet, schlägt eine Ärztin krankenhausreif. Ein anderer packt am Empfang einen Computer und wirft ihn zu Boden. Die Gewaltbereitschaft nimmt auch in Krankenhäusern ungesunde Züge an. Am Klinikum Nürnberg hält jetzt ein privater Sicherheitsdienst aggressive Patienten und Besucher in Schach. Grund für die heillosen Hitzewallungen: Zu lange Wartezeiten in der Notaufnahme und Ärger mit Personal. Im Klinikum wurden Plakate aufgehängt: "Bei Gewalt hört
Ein Patient, der unter Schlafstörungen leidet, schlägt eine Ärztin krankenhausreif. Ein anderer packt am Empfang einen Computer und wirft ihn zu Boden. Die Gewaltbereitschaft nimmt auch in Krankenhäusern ungesunde Züge an. Am Klinikum Nürnberg hält jetzt ein privater Sicherheitsdienst aggressive Patienten und Besucher in Schach. Grund für die heillosen Hitzewallungen: Zu lange Wartezeiten in der Notaufnahme und Ärger mit Personal. Im Klinikum wurden Plakate aufgehängt: "Bei Gewalt hört für uns der Spaß auf." Angestellte werden mit Rollenspielen auf brenzlige Situationen vorbereitet. Als Vorbild dienen Schulungen der Lufthansa, so Klinikums-Vorstand Alfred Estelmann : "Die können rabiate Fluggäste auch nicht vor die Tür setzen, wenn die Maschine in der Luft ist." (gük)

Tierische Treue

Trotz der Querelen: Nürnberger halten "ihrem" Tiergarten auch in schweren Zeiten die Treue. Negative Schlagzeilen, aber auch ein kühler Winter bescherten kein Besucher-Minus. Die Jahresbilanz ergab, dass 2014 rund 76 000 Gäste mehr an den Schmausenbuck kamen als im Vorjahr. Zum 14. Mal in seiner Geschichte überschritt der Zoo sogar die Millionengrenze, betont Direktor Dag Encke . Auch beim Förderverein Tiergartenfreunde Nürnberg stiegen die Mitgliederzahlen auf 2596 Personen an. Die Eintrittspreise sollen nicht erhöht werden. Dag Encke und seine Mitarbeiter sind nämlich sicher, dass die Nachfrage noch steigt. Das Eisbärenbaby und das Delfinkalb Nami sind "putzmunter und gesund und damit potenzielle Publikumsmagneten". (gük)

Sportlicher Strom

Mehr Sport, gesünderes Essen und Verzicht auf die Fluppe: Mitte Januar zeigt sich, was sich Nürnberger im Neuen Jahr vorgenommen haben: Abnehmen! Die Fitnessindustrie jubelt und lockt mit pfundigen Ideen: Ein Ganzkörpertraining, bei dem Reizstrom das Fett zum Schmelzen bringt. Dank Elektro-Muskel-Stimulation sollen 20 Minuten pro Woche reichen. Geräte oder Gewichte? Kann man vergessen. In einem Punkt ist das Training wie im stromlosen Vorjahr: "Sie werden schwitzen und einen Muskelkater haben", garantiert Stefan Bertels , dessen Studio mitten in einer "Fressmeile" in der Innenstadt liegt. (gük)
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