Wintersportler können sich auf weiße Pisten freuen - Schneechaos in Moskau
Das Jahr klingt kalt aus

In weiten Teilen Deutschlands hat es endlich geschneit - gerade noch rechtzeitig zum Ausklang des Weihnachtsfestes. Für das Wochenende sagen Meteorologen weitere zum Teil heftige Schneefälle und Kälte voraus. Die Skigebiete rüsten sich für den Ansturm zum Jahreswechsel, Skilifte gehen in Betrieb.

Weihnachten war in vielen Gegenden eher feucht, stürmisch und warm. Der Winter prägt jetzt wenigstens bis zum Jahresende das Wetter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraussagte. Am Samstag soll es im Südwesten schneien, mitunter auch kräftig. Starker Wind sorgt für Schneeverwehungen in den Bergen. "Auf Autobahnen in 400, 500 Metern Höhe kann es kritisch werden", mahnte Meteorologe Christoph Hartmann. Im Schwarzwald sind Orkanböen möglich.

In Bayern können sich die Wintersportler auf weiße Pisten freuen: Dauerfrost, Schnee und klirrend kalte Temperaturen bis minus zehn Grad werden erwartet. Ein Tief bringt Schneefälle mit sich, in Schwaben und dem Westen Bayerns können zwischen 10 und 15 Zentimeter fallen, in der Mitte 5 bis 10 Zentimeter. Mehr als 40 Zentimeter Neuschnee im Hochschwarzwald in Baden-Württemberg sind nach Angaben des DWD drin. Gleichzeitig fallen die Temperaturen beinahe überall unter den Nullpunkt. Spätestens am Sonntag wird das größte Skigebiet im Südwesten auf dem Feldberg die ersten seiner 35 Lifte öffnen.

Nach einem heftigen Wintersturm kämpft Moskau gegen Schneemassen. Die Medien berichteten von einem Verkehrschaos außerhalb des Zentrums mit langen Staus auf den Straßen. Mehr als 11 000 Räumfahrzeuge waren im Einsatz. Nach Angaben von Wetterdiensten gab es 25 Zentimeter Neuschnee.
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