Wirtschaftsausschuss will Schausteller entlasten
Spaß ohne Prüfung

Der Wirtschaftsausschuss hat die Staatsregierung auf Antrag von SPD und CSU aufgefordert, Schausteller auf Volksfesten von Prüflasten bei Fahrgeschäften älterer Bauart zu entlasten. Hintergrund ist die bundesweite Umstellung von der bisherigen DIN- auf eine EU-Norm ohne Übergangsfristen. Danach müssen Schausteller alle vor 2005 hergestellten Fahrgeschäfte wie Schaukeln, Karussells oder Achterbahnen von unabhängigen Sachverständigen genauso streng überprüfen lassen, wie dies bei einer Neuabnahme erforderlich wäre, obwohl die Fahrgeschäfte voll funktionstüchtig seien. Die dabei entstehenden Zusatzkosten würden zahlreiche Schausteller in ihrer Existenz bedrohen, hieß es in den Anträgen von CSU und SPD. Die Fahrgeschäfte seien für Volksfeste aber ein "unverzichtbarer Besuchermagnet". Ohne diese büße ein Fest an Attraktivität ein, was wiederum dessen Existenz als solches bedrohe. Vor allem in ländlichen Gebieten seien Volksfeste ein "Höhepunkt im regionalen Veranstaltungskalender".
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