Wofür es sich zu leben lohnt

Die Frage nach dem Sinn des Lebens und ob und warum es wertvoll ist, beantwortet wohl jeder anders. Im Jugendgästehaus Altglashütte beschäftigte sich mit diesem Thema eine Diskussionsrunde.

Es gab einiges zum Lachen beim Podiumsgespräch der evangelischen Jugend im Dekanatsbezirk Weiden, aber auch viel nachdenkliches. Kein Wunder, stand die Diskussionsrunde doch unter einem Thema, das auf ein Zitat des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer zurückgeht: "Dinge, für die es sich lohnt zu leben".

Der leitende Kreis des Dekanatsjugendkonvents hatte dazu drei Menschen nach Altglashütte eingeladen, die "mitten im Leben stehen". Unter der Leitung von Vera Schieder und Johannes Kleimann diskutierten Susanne Götte, die sich in Niederbayern viele Jahre für die frei fließende Donau engagierte sowie Angelika Schieder, der es als engagierter Mutter ein Anliegen ist, dass Kinder ihren eigenen Weg im Leben finden. Karl Rühl, Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Weiden, erinnerte in seinem Statement an einen Begriff, den Dietrich Bonhoeffer geprägt hatte: "Kirche für andere sein, das bedeutet, sich von anderen berühren zu lassen, sehen was zu tun ist und dann auch handeln." Was die Jugendlichen interessierte: "Wie bewahrt man seine Motivation, wenn es Widerstände gibt?" Die Podiumsteilnehmer hatten dafür unterschiedliche Rezepte. Der christliche Glaube als Antriebskraft kann helfen, aber auch die Gemeinschaft mit anderen. Karl Rühl: "Manchmal ist es aber auch einfach gute Musik."
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