Wünsche werden wahr

Auch die Kinder durften ihre handwerklichen Fähigkeiten testen.

Vom Besuch des Christkinds über eine Weihnachtslesung bis zum Auftritt des Kinderchors Waldau: Der Besucherzustrom beim Adventsmarkt im und um das Schloss Burgtreswitz am Wochenende war überwältigend.

Mehr als 4000 Gäste waren vom "Traswitzer Weihnachtsmarkt" vollauf begeistert. Aus einem Umkreis von mindestens 100 Kilometern waren die Besucher gekommen, um an dem vorweihnachtlichen Treiben teilzunehmen. "Super, toll, einmalige, einfach schöi, einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Oberpfalz", lobten viele die Organisatoren vom Förderverein Schloss Burgtreswitz. Besonders die 1000-fache Beleuchtung hatte es Kindern und Eltern angetan. Bei idealem spätherbstlichem Wetter, unter blauem Himmel und mit einen neuem Sicherheitskonzept lief alles ohne Störungen ab.

Viel Applaus

Neben dem Kinderchor aus Waldau kündigte Vorsitzender Peter Garreiss auch den Posaunenchor aus Vohenstrauß, die Straßenmusikanten, das Bläserquartett Moosbach und die Grenzlandmusikbläser an. Besonders viel Applaus bekam das Duo Jakob Rom und Linda bei ihrem ersten Auftritt im Schloss. Das Angebot ließ keine Wünsche offen, von Handwerkskunst bis hin zu kulinarischen Spezialitäten. Im restaurierten Saal, im ehemaligen Stall, im Bereich der Folterkammer und in den drei Gaststuben gab es Dekoratives fürs Weihnachtsfest, wie Krippen, Fatschenkindleins, Rosenkränze und Kerzen, außerdem Strickwaren, Schmuck, Töpfer- und Holzwaren, Badpralinen und viele andere Dinge sowie Glühwein, Feuerzangenbowle, Stollen oder sonstige Getränke. Eine große Krippe im Inneren des Schlosshofs, gestiftet vom Schnitzer-Stammtisch, war von den Kleinen immer umlagert. Außerdem konnte man den Schnitzern über die Schultern schauen. Die Kinder hatten viel Unterhaltung im himmlischen Postamt, bei Laubsägearbeiten, beim Streicheln von Schafen beim Johannes Schweigl und besonders beim Besuch des Christkinds mit den zwei Engeln an beiden Tagen.

Enormes Arbeitspensum

Garreiss freute sich über die vielen Ehrengäste und dankte den Helfern für das enorme Arbeitspensum. Sehr freute sich der Chef des Fördervereins darüber, dass immer mehr Händler und Teilnehmer in historischer Kleidung zum Weihnachtsmarkt kommen und dadurch das historische Ambiente unterstreichen.
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