Wunschtermin für die Eröffnung: 31. Oktober 2017
Zwei Jahre bis zur Stadtgalerie

Der letzte Abbruch: Das Haus Goethestraße 5 soll ab 9. November abgerissen werden. Die dazugehörige Nummer 7 bleibt stehen. Bild: Huber
Weiden. (vok) Der Bauzaun lässt Stillstand vermuten. Das große Baugrundstück, auf dem die geplante Stadtgalerie entstehen soll, ist derzeit nicht einsehbar. Umso mehr Platz bleibt für Spekulationen und Gerüchte. Von Baustopp bis zum Frühjahr ist da unter anderem die Rede. Fondara-Geschäftsführer Thomas Schumacher weiß mehr.

Am Montag, 9. November, rücken noch einmal die Abrissbagger der Moosbacher Firma Hierold an. Dann ist das letzte Haus fällig, das einer Stadtgalerie im Wege stehen könnte. Goethestraße 5, so lautet die Adresse, wo früher im "Maminka" Kinderbekleidung über die Ladentheke ging. Schräg gegenüber liegt das Haus der evangelischen Gemeinde. Die Goethestraße 7, die zusammen mit der Nummer 5 einen Baukörper bildet, kann stehenbleiben.

Kein Antrag auf Baustopp

Mitte bis Ende November beginnen auch die schweren Tiefbauarbeiten, wie der Geschäftsführer von Investor Fondara, Thomas Schumacher, gegenüber dem "Neuen Tag" erläuterte. Dann werden Betonpfähle und Metallplatten in den Untergrund getrieben. Unterdessen läuft die Ausschreibung für die Hochbaumaßnahmen. Sie sollen im Frühjahr starten. Von Baustopp könne also keine Rede sein. "Es liegt auch kein Antrag" vor, stellte Schumacher fest.

Was vorliegt, ist die Klage zweier Anliegerinnen aus der Luitpoldstraße vor dem Verwaltungsgericht gegen die Baugenehmigung für das dazugehörige Parkhaus. Beide haben vor dem Verwaltungsgerichtshof in München auch Antrag auf Normenkontrolle gestellt. In dem Verfahren wird überprüft, ob der Bebauungsplan fehlerhaft ist. Die Anliegerinnen führen vor allem die sich verschlechternde Lärm- und Verkehrssituation im Bereich Luitpold- und Wolframstraße ins Feld.

Auf der Zielgeraden befindet sich derzeit der Wettbewerbssieger, das Münchener Büro "meck architekten", mit der baureifen Planung der Fassade für Einkaufszentrum und Parkhaus. Spätestens im Januar soll sie vorliegen.

Winter-Wetter wichtig

Dann steht auch fest, ob es bei den vorgesehenen Stelen zu einer Porzellan- oder zu einer Keramik-Lösung kommt. Unterdessen wächst beim Fondara-Geschäftsführer das Interesse an der Wettervorhersage. Einen milden Winter wünscht sich Thomas Schumacher. Dann nämlich, so seine Hoffnung, kann die Stadtgalerie genau in zwei Jahren, am 31. Oktober 2017, einem Dienstag, ihre Türen öffnen. Sollte das Wetter aber nicht mitspielen, hält Schumacher eine Alternative bereit. Dann ist die Eröffnung vor Ostern 2018 geplant.
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