Wurzeln des Glaubens

Bürgermeister Lothar Müller, Bürgermeisterin Jana Svobodová aus Staré Sedlo, Bürgermeisterin Jana Zmekalová von Prostibor und 2. Bürgermeister Markus Preisinger nach der Übergabe der Präsente. Bild: lk

Vor 13 Jahren hat die Marktgemeinde auf Vermittlung von Pfarrer und Dekan Vladimir Born aus Bor eine Projektpartnerschaft mit Staré Sedlo (Tschechien) geschlossen. Dort ist jetzt das 900-jährige Bestehen des Orts gefeiert worden.

Eine Delegation aus Plößberg mit 1. Bürgermeister Lothar Müller, 2. Bürgermeister Markus Preisinger und weiteren Teilnehmern folgten der Einladung; Müller und Preisinger überreichten Präsente. Bei der Ankunft wurden die Teilnehmer aus der Gemeinde Plößberg von der Bürgermeisterin Jana Svobodová aus Staré Sedlo und der Bürgermeisterin Jana Zmeskalová von Prostibor empfangen und zu einem Gespräch in einer Gastwirtschaft eingeladen.

Mit dabei waren auch Gemeinderäte und Bedienstete der Gemeinde Staré Sedlo sowie die Altbürgermeister Jiri Novotny und Frantisek Zdenek. In der Zwischenzeit spielte am Festplatz neben der Gastwirtschaft auch die Waidhauser Blaskapelle auf.

Vom Rathaus ging es in die nahe Kirche zum Festgottesdienst mit Dekan Vladimir Born aus Bor, dem aus Polen stammenden Kaplan der Pfarrei Bor und dem pensionierten Pfarrer Bepa Holysowski aus Tachov (Tachau) als Zelebranten. Lesungen, Fürbitten und alle Gebete wurden sowohl in tschechisch als auch in deutsch gesprochen; zweisprachig gesungen worden sind auch die Lieder während des Gottesdienstes mit mit Begleitung der Waidhauser Blaskapelle. Eine Kirchenchorgemeinschaft der dortigen Pfarrgemeinden gestalteten den Gottesdienst auch noch gesanglich.

Predigt zweisprachig

Pfarrer Born hielt seine Predigt in tschechischer und in deutscher Sprache. Menschen sollten sich in der Kirche an die Wurzeln ihres Glaubens erinnern; Gott solle gedankt werden für das Treffen der Familien bei einem Fest. "Was wir haben sind Heimat, Kirche und Familie und wir sind in die Heimatkirche gekommen." Maria sei das Tor zu Christus und zu unserem Glauben, sagte der Prediger weiter. "So wie das Wunder, dass aus einer Ruine die Kirche wieder lebendig gemacht wurde, so wird die Kirche mit Gläubigen lebendig gemacht." Hoffnungsvoll sei es, wenn Kinder in die Kirche kämen, "... dass es mit der Kirche als Gemeinschaft weiter vorangeht." Pfarrer Born lud noch zum Loreto-Fest vom 11. bis 13. September 2015 in Bor ein.
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