Zahlen und Fakten

Das Bayerische Familienministerium gibt alle fünf Jahre ein Engagementbarometer in Auftrag. Es soll die repräsentative Berichterstattung zu ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen fortsetzen. An der Umfrage im Jahr 2009 haben 20 000 Personen über 14 Jahre beteiligt, 1652 davon aus Bayern.

Ehrenamtliche können sich sowohl in Schulen, Sportvereinen als auch in Hospizen engagieren. Die Arbeit basiert auf freiwilliger Initiative der Menschen. Den Sozialstaat sollen und können sie damit aber nicht ersetzen.

Jede dritte Frau arbeiten ehrenamtlich, bei den Männern sind es 40 Prozent.

Unter den 14- bis 24-Jährigen engagieren sich 38 Prozent freiwillig. Von den 25- bis 34-Jährigen sind 32 Prozent ehrenamtlich aktiv, während es bei den 35- bis 44- Jährigen 44 Prozent sind. Unter den 45- bis 54-Jährigen finden sich 42 Prozent Ehrenamtliche, 55- bis 64-Jährige sind mit 34 Prozent vertreten. Älter als 65 Jahre sind 29 Prozent der Helfer.

18 Prozent arbeiten im Bereich Sport und Bewegung, 13 Prozent in Kirche und Religion, 11 Prozent in Freizeit und Geselligkeit, 11 Prozent in Kultur und Musik, 10 Prozent im sozialen Bereich, 8 Prozent bei Rettungsdiensten und Feuerwehren.

21 Prozent engagieren sich täglich oder mehrmals wöchentlich, 19 Prozent einmal wöchentlich, 23 Prozent mehrmals im Monat und 18 Prozent einmal im Monat.

In städtischen Kerngebieten sind 30 Prozent der Bürger ehrenamtlich tätig, in städtischen Randgebieten sowie Kleinstädten 38 Prozent und in ländlichen Gebieten 49 Prozent. (esm)
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