Zehn Menschen in China verletzt - Polizei tötet Angreifer
Brutale Messerattacke

Zwei Angreifer haben zehn Menschen am Bahnhof der südchinesischen Metropole Guangzhou mit Messern verletzt. Polizisten erschossen einen der Täter, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der zweite Angreifer sei verletzt festgenommen worden. Unter den Opfern seien neun Passanten und ein Polizist. Vier seien schwer verletzt. Die Identität der Täter sei nicht bekannt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Zwei Polizisten stoppten die Attacke auf dem Bahnhofsvorplatz demnach mit acht Schüssen. "Ein Verdächtiger rannte vom Ausgang des Bahnhofs und verfolgte eine Frau und ein Kind, das zu Boden fiel", berichtete laut Xinhua ein Polizist, der geschossen hatte. Beide seien unversehrt geblieben.

Im März vergangenen Jahres hatten mit Messern bewaffnete Angreifer am Bahnhof der südwestchinesischen Stadt Kunming 29 Menschen getötet. Die Polizei machte uigurische Terroristen verantwortlich. Seit damals hat es eine Reihe ähnlicher Attacken in China gegeben - unter anderem einen Messerangriff im Mai ebenfalls am Bahnhof in Guangzhou.
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