Zehn Stunden Angst: Zwei Todesopfer und fünf Verletzte
Terror in Kopenhagen

Rund fünf Wochen nach den islamistischen Attentaten von Paris hat der Terror erneut eine europäische Hauptstadt getroffen. Innerhalb von zehn Stunden erschoss ein Mann in Kopenhagen einen Filmemacher und einen jüdischen Wachmann. Fünf Polizisten wurden verletzt. Eine Großfahndung endete am Sonntagmorgen mit tödlichen Schüssen der Sicherheitskräfte auf den mutmaßlichen Attentäter. Die Taten erinnerten an die Anschläge auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris. Die Pariser Terrorakte könnten den mutmaßlichen Attentäter laut der dänischen Sicherheitsbehörde PET zu seinen Taten angeleitet haben. Ähnlich wie in Frankreich war er der Polizei zuvor bekannt. Einschüchtern lassen will sich Dänemark nicht. Königin Margrethe beschwor die Dänen, nach den Terroranschlägen zusammenzuhalten.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve legte am ersten Anschlagsort Blumen nieder - gemeinsam mit der dänischen Justizministerin Mette Frederiksen und dem französischen Botschafter François Zimeray. (Seite 8)
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