Zehntausend demonstrieren gegen "Hogesa" in Köln
Vereinzelte Krawalle

Am Sonntag gingen in Köln "Hogesa"-Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinander los. Bild: dpa
In Köln haben am Sonntag mehr als 10 000 Menschen gegen eine Kundgebung der fremdenfeindlichen Gruppierung "Hooligans gegen Salafisten" demonstriert. An der "Hogesa"-Versammlung selbst beteiligten sich etwa 1000 Teilnehmer. Die Polizei trennte beide Lager mit einem Großaufgebot voneinander. Beide Kundgebungen fanden auf verschiedenen Seiten des Bahnhofs Köln-Deutz statt. Vereinzelt kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und Gegendemonstranten aus dem linken Lager. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen linksautonome Demonstranten ein, um sie von Attacken auf Teilnehmer der "Hogesa"-Kundgebung abzuhalten. Es habe Festnahmen und Ingewahrsamnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Zahlen nannte er nicht. Es seien Menschen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Zahl sei noch nicht bekannt. Im Oktober 2014 hatte es bei einer "Hogesa"-Demonstration Krawalle gegeben. Dabei waren rund 50 Polizisten verletzt worden. Deshalb durften die "Hogesa"-Teilnehmer diesmal nicht durch die Innenstadt ziehen.
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