Zeitumstellung

In der Nacht zum Sonntag endet die Sommerzeit und es wird an der Uhr gedreht. Um 3 Uhr morgens wird um eine Stunde auf
2 Uhr zurückgestellt. Für Langschläfer ist das eine gute Nachricht, denn sie können eine Stunde länger im Bett bleiben.

Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Ursprünglich ging es um bessere Energienutzung: Die Zeitverschiebung sollte im Sommer Unternehmen und Haushalten mehr Tageslicht verschaffen. Verantwortlich für die Zeitumstellung ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig. Mitarbeiter programmieren einen Zeitsender im hessischen Mainflingen, der das Signal zur Umstellung aussendet.

Mehr als zwei Drittel der Bürger in Deutschland würden sich gerne die Uhrumstellung sparen. Nach einer Umfrage für den Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin plädieren 69 Prozent dafür, die Zeitumstellung abzuschaffen und ganzjährig die Normalzeit beizubehalten. (dpa)
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