Zitate

Das Verhältnis zwischen dem Iran und dem Westen, allen voran den USA, war seit der Islamischen Revolution 1979 vergiftet. Erst mit den moderateren Tönen des 2013 gewählten iranischen Präsidenten Hassan Ruhani eröffnete sich wieder die Chance, das zu ändern. Eine Zeitreise in Zitaten:

"Staaten wie diese bilden eine Achse des Bösen, und sie zielen darauf ab, den Weltfrieden zu bedrohen." Der damalige US-Präsident George W. Bush im Januar 2002 über Iran, Nordkorea und Irak.

"Die im UN-Sicherheitsrat können so viele Resolutionen machen, bis ihnen schlecht wird." Der damalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad 2008 zum Streit über das Atomprogramm seines Landes.

"Ich habe gerade mit Präsident Ruhani am Telefon gesprochen. ... Ich glaube, dass es eine Grundlage für eine Lösung gibt." US-Präsident Barack Obama nach dem ersten Telefonat mit dem iranischen Präsident Hassan Ruhani am 29. September 2013.

"Nichts ist vereinbart, bis alles vereinbart ist." Standard-Antwort beider Seiten während der Verhandlungen.

"Heute ist ein Tag des Aufbruchs in eine bessere Zukunft für unsere Jugend, für mehr Fortschritt und Wohlergehen. Wir wollen keine Massenvernichtungswaffen, wir wollen keine militärischen Spannungen, sondern euch mit Brüderlichkeit entgegentreten und bessere Beziehungen und Frieden." Präsident Ruhani nach der Atom-Einigung am Dienstag in seiner Rede an die Iraner.)

"Jeder Pfad zu einer Nuklearwaffe ist abgeschnitten." Präsident Obama in seiner Ansprache nach der Einigung.

"Glückwunsch zu dem erfolgreichen Ergebnis der Verhandlungen mit dem Iran in Wien! Trägt zu regionaler Sicherheit bei. Ein Sieg für die Diplomatie." Die schwedische Außenministerin Margot Wallström bei Twitter

"Ich hatte gesagt, dass der 30. Juni ein langer Tag werden würde, aber dass er 348 Stunden haben würde, damit habe ich nicht gerechnet." Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nach Abschluss des Atomabkommens, das schon am 30. Juni unter Dach und Fach hätte sein sollen

"Das Abkommen, das heute in Wien erzielt wurde, könnte ein Wendepunkt in den Beziehungen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft sein." EU-Ratspräsident Donald Tusk nach der Einigung. (dpa)
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