Zöllner stellen 78 Elektroschocker, Schlagringe, Wurfsterne und 1.800 Feuerwerkskörper sicher
Rollendes Waffenarsenal

Diese Feuerwerkskörper stellten die Zöllner sicher. (Bild: Bundeszollverwaltung)
Waidhaus. Ihre Nervosität verriet vor Kurzem drei Schmuggler, auf die die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg aufmerksam wurden. Die Zöllner hatten den richtigen Riecher, denn das angehaltene Fahrzeug entpuppte sich als rollendes Waffenlager.

Die Zöllner hatten den aus Tschechien kommenden Pkw in der Nähe von Waldsassen aus dem Verkehr gezogen. Auf Befragen gaben die drei Reisenden an, nur eine Stange Zigaretten dabei zu haben. Die Frage nach verbotenen Gegenständen oder Drogen wurde von allen verneint.

Da sich die Personen während der Kontrolle allerdings recht nervös verhielten, wurde das Fahrzeug einer genaueren Überprüfung unterzogen. Verteilt im Innenraum des Autos fanden die Beamten schon nach kurzer Zeit unter anderem 78 Elektroschocker, zehn Schlagringe, mehrere Wurfsterne, vier Reizstoffsprühgeräte, einen Laser-Pointer sowie insgesamt 1.800 Feuerwerkskörper ohne die vorgeschriebenen Prüfkennzeichen. Die Zöllner stellten die Sachen sicher und leiteten gegen die drei Schmuggler Verfahren wegen des Verdachtes von Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz ein.

Bei einer anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung durch Beamte des Zollfahndungsamtes München, Dienstsitz Nürnberg, die auch die weitere Sachbearbeitung übernahmen, wurde noch eine weitere verbotene Waffe sichergestellt.
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