Zoll vernichtet 25 000 Liter der Spirituose in einem Klärwerk in Schleswig-Holstein
Falscher Tequila für den Gully

Knapp 25 000 Liter gefälschter Tequila sind in einem Klärwerk in Schleswig-Holstein vernichtet worden. Zollfahnder hatten den Branntwein nach einem Hinweis der mexikanischen Behörden am 10. Oktober im Hamburger Hafen beschlagnahmt. Untersuchungen bestätigten, dass es sich um eine Fälschung handelte. Tequila ist eine seit 1974 geschützte Herkunftsbezeichnung für eine Spirituose, die ausschließlich aus der Blauen Agave gewonnen wird. Der gefälschte Tequila mit einem Alkoholgehalt von 65,1 Prozent wurde in Anwesenheit der mexikanischen Botschafterin Patricia Espinosa Cantellano in Hetlingen bei Pinneberg in eine Vergärungsanlage geleitet. Das entstehende Klärgas soll über ein Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung dienen.
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