Zoo-Wurst

Zoo-Wurst Ein Bratwurstverkäufer beißt auf Granit: Peter Altschmied wollte vor dem Haupteingang des Tiergartens eine Imbissbude aufstellen. Bevor die Besucher den Vierbeinern beim Fressen zuschauen, könnten sie sich doch selbst etwas stärken. Und "Drei im Weckla" für 1,80 Euro sind ein schmackhaftes Schnäppchen. Um niemandem den Appetit zu verderben, wollte er den Stand nicht auf städtischem Gebiet, sondern auf einem Grundstück des Staatsforstes errichten. Die Zoo-Leitung roch den Braten und legte e
Ein Bratwurstverkäufer beißt auf Granit: Peter Altschmied wollte vor dem Haupteingang des Tiergartens eine Imbissbude aufstellen. Bevor die Besucher den Vierbeinern beim Fressen zuschauen, könnten sie sich doch selbst etwas stärken. Und "Drei im Weckla" für 1,80 Euro sind ein schmackhaftes Schnäppchen. Um niemandem den Appetit zu verderben, wollte er den Stand nicht auf städtischem Gebiet, sondern auf einem Grundstück des Staatsforstes errichten.

Die Zoo-Leitung roch den Braten und legte erfolgreich ihr Veto ein. Natürlich gehe es auch darum, dass dem Tiergarten Einnahmen an eigenen Gaststätten und Kiosken verloren gingen, betont stellvertretender Zoo-Chef Helmut Mägdefrau. Hauptgrund aber sei: Das Gelände am Schmausenbuck ist ein Fauna-Flora-Habitat, also eine schützenswerte Grünfläche. (gük)

Bier-Durst

Serviere fränkisches Bier - und es sprudeln die Einnahmen. Beispiel "Schanzenbräu": Die Nachfrage nach dem Gostenhofer Gebräu ist so groß, dass Inhaber und Braumeister Stefan Stretz im Nürnberger Westen eine eigene Brauerei baut. Noch vor zehn Jahren mischte er die Zutaten im Waschkessel seiner Großmutter zusammen, 2007 kamen das beliebte Helle und Rote auf den Markt.

In 40 Gasthäusern und bei 40 Händlern ist sein sprudelnder Stoff erhältlich. Mittlerweile gibt es Spezialbiere wie ein Hokkaido Winter Lager mit Zimt, Piment und Kardamom. "Die Leute rennen mir die Bude ein", sagt Stretz. Nun hat er 3600 Quadratmeter Acker gekauft, Spatenstich ist Ende April, Eröffnung der Brauerei voraussichtlich im November - inklusive Veranstaltungsraum. "Tap-Room" nennen die Amerikaner das. Stretz: "Ausschank heißt das bei uns!" (gük)

Neubürger-Lust

Für Neubürger wird in Nürnberg zwar kein roter Teppich ausgerollt. Aber sie sollen zumindest mit einem eigenen Internet-Portal begrüßt werden. Für SPD- und CSU-Fraktion wäre ein virtuelles "Welcome Center" Teil einer Willkommensstrategie, um die Frankenmetropole für ausländische Fachkräfte attraktiver zu machen. Immerhin registrierte man 2014 rund 14 500 Ersteinreisen, 300 davon gaben als Grund "Erwerbstätigkeit" an.

Was ein "Welcome Center" im Internet bringt? "Infos - von der Anmeldung über die Arbeitsmarktsituation bis zum kulturellen Angebot", sagt Wirtschaftsreferent Michael Fraas. Ob das zieht? (gük)
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.