Zu einem Brand wurde
Viel Zeit in Schulung investiert

die Ursulapoppenrichter Feuerwehr heuer bisher erst einmal gerufen. Doch das heißt nicht, dass es den Aktiven langweilig wurde.

(wag) Ein Jahr, das im Zeichen von Ausbildung und Schulung steht, geht bei der Feuerwehr zu Ende. Beim Kameradschaftsabend, dem ein Gedenkgottesdienst voraus ging, standen Ehrungen und Auszeichnungen im Zentrum. Kommandant Dr. Richard Lösch sprach von einem Tag der Würdigungen.

Den Anfang machte die Jugend. Den Wissenstest (Stufe Gold) bestanden Simon Seebauer, Lukas Balk, Alexander Kellner, Jakob Bauer, Fabian Koller, Tobias Dobmeier und Natalie Metschl. Silber schafften Alexander Schmidbauer und Markus Dobmeier. Zum Sprechfunker ließen sich Alexander Kellner, Fabian Koller und Tobias Dobmeier ausbilden. Leistungsabzeichen erwarben in Gold Patrick Venzl, Stefan Schmidl, Michael Götz, Andreas Mertel, Klaus Götz und Florian Götz, sie wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Gold-Blau gab es für Markus Pfab, Gold-Rot für Mathias Götz und Richard Lösch.

Ein Brandeinsatz

Einen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim hat sich Hans Wendl für 40 Jahre aktiven Dienst verdient. Kreisbrandinspektor Fredi Weiß betonte, dass es nicht ganz einfach sei, Familie, Beruf und Feuerwehr miteinander zu kombinieren.

Laut Kommandant Lösch gab es einen Brandeinsatz, eine Wohnungsöffnung, eine Ölspurbeseitigung und verschiedene Absicherungen. Vorsitzender Markus Pfab sprach in seinem Rückblick von 153 Mitgliedern: 33 aktive, 90 passive, 18 fördernde und 12 jugendliche. Es habe vier Neuaufnahmen gegeben.

Seit 75 Jahren dabei

Für ihre Treue wurden geehrt: Wolfgang Braun, Markus Ibler, Harald Kellner, Martin Schmid, Jürgen Schmidt und Andreas Winkler (jeweils 25 Jahre), Josef Schmidt für 40 Jahre, Willibald Götz, Josef Kurz, Hermann Stauber und Alois Winkler für 50 Jahre sowie Hans Gebhard für 75 Jahre. Eine Ehrung für 30 Jahre aktiven Dienst erfuhr stellvertretender Kommandant Michael Lobenhofer.

Richard Lösch erwähnte zudem die mit mehreren Wehren aus der Gemeinde absolvierte Funkübung. Markus Pfab nahm an einem Gruppenführerlehrgang teil, Florian Haas meisterte den Jugendwart-Lehrgang. Bürgermeister Bernhard Lindner sagte in seinem Grußwort, dass die homogene Altersstruktur erfreulich sei. Die Feuerwehr sei ein Traditionsverein. Der Schwerpunkt im Gemeindebereich liege heuer bei der Stützpunktwehr, dort werde ein neues Fahrzeug angeschafft. Gerhard Preuß gratulierte im Namen des Kulturausschusses allen Geehrten.

Pfarrvikar Christian Preitschaft berichtete von seiner Zeit in Kroatien. Dort sei das Feuerwehrwesen nicht so weit verbreitet wie hierzulande. Als Unfallseelsorger habe er gemerkt, dass die Feuerwehrleute als kleine Schutzengel zu sehen seien.
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