zu Ilse Aigner
Deftige Worte

Deftige Worte zu Ilse Aigner Als Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann sich mit Ilse Aigners Energieprogramm beschäftigte, kam ihm das Hexeneinmaleins aus Goethes Faust in den Sinn: "Aus Eins mach Zehn, und Zwei lass gehn, und Drei mach gleich - so bist du reich", zitierte er auszugsweise und dann weiter: "Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber." Nun mag man darüber streiten, ob es geziemlich ist, in Verbindung mit Aigner das Wort "Alte" zu verwenden. Andererseits hätte Goethe im
Als Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann sich mit Ilse Aigners Energieprogramm beschäftigte, kam ihm das Hexeneinmaleins aus Goethes Faust in den Sinn: "Aus Eins mach Zehn, und Zwei lass gehn, und Drei mach gleich - so bist du reich", zitierte er auszugsweise und dann weiter: "Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber." Nun mag man darüber streiten, ob es geziemlich ist, in Verbindung mit Aigner das Wort "Alte" zu verwenden. Andererseits hätte Goethe im Götz von Berlichingen auch noch Deftigeres im Repertoire. Auf die sittlich sichere Seite begab sich Markus Blume (CSU), als er Hartmanns Sturm und Drang in der Energiepolitik einzubremsen suchte. Er wurde in der Bibel fündig: "Wer geduldig ist, der ist weise. Wer aber ungeduldig ist, der offenbart seine Torheit." (jum)

Alter Experte nach Brüssel

"Hast du einen Opa, dann schick ihn nach Europa." Auch dieser Satz erfreut sich im Landtag einer gewissen Beliebtheit. Derzeit feiert er fröhliche Urständ, da CSU-Wirtschaftssprecher Erwin Huber (69) einen neuen Nebenjob in Brüssel übernommen hat. Er wurde als Experte in die "High Level Group" zur Vereinfachung der EU-Regionalförderung berufen. Als einziger Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum, zu dem Hubers Heimat Niederbayern selbst aus Brüsseler Sicht zählt. Der ehemalige Finanz- und Wirtschaftsminister freut sich auf die Aufgabe. Und unterschätzen sollten sie in Brüssel den geistig überaus frischen älteren Herren aus Reisbach keinesfalls. (jum)

Mehr Personal ins Finanzamt

Erst 49, aber schon recht altersweise ist der Grüne Thomas Mütze . Wie in Stein gemeißelt hat er dieser Tage den Satz in Raum gestellt: "Beton sammelt keine Steuern!" Mütze reagierte damit auf den Startschuss für den Bau eines neuen Finanzamtes in München. Der sei zwar überfällig, aber es stehe zu befürchten, dass Finanzminister Markus Söder vergesse, die nötigen Mitarbeiter einzustellen. Bei der Personalausstattung der Finanzverwaltung belege Bayern schon heute im Bundesvergleich hintere Plätze, und in der Ausbildung seien gegenwärtig nicht einmal genug junge Leute, um die künftige Pensionäre zu ersetzen. (jum)
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