Zu wenig "Scharfschützen"

Josef Spitzner, Sonja Vogl, Petra Riedl und Alois Hettler erhielten von Sportleiter Wolfgang Hettler und zweitem Bürgermeister Markus Bauriedl (von links) Urkunden und Geschenke für die Treue. Bilder: fjo (2)

Die Reichenauer "Scharfschützen" haben zwar viele treue Mitglieder, dafür mangelt es aber an Aktiven. Nur eine Mannschaft war in den Rundenfernwettkämpfen am Start.

Sonja Vogl und Alois Hettler halten den "Scharfschützen" seit 50 Jahren die Treue. Daür überreichten die Schützenmeister Josef Spitzner und Thomas Grötsch Urkunden, Nadeln und Vereinsuhren. Diese werden an Gerhard Wagner, Bruno Kleber und Eberhard Stöckl noch nachgereicht, die gleichfalls ein halbes Jahrhundert Mitglied sind. Weitere Ehrungen erhielten Josef Spitzner und Gerlinde Heiglmeier für 40 Jahre, sowie Petra Riedl, Fatma Wolf, Wolfgang Engl, Sonja Gruber und Daniela Hutzler für 25 Jahre.

Neuer Waffenwart

Keine Änderung gab es bei den Neuwahlen an der Vereinsspitze, da Josef Spitzner und Thomas Grötsch einmütig bestätigt wurden. Gleiches galt für Schriftführer Peter Riedl und Kassier Hans-Jürgen Spitzner. Neuer Waffen- und Gerätewart ist Michael Spitzner und als zweiter Sportleiter steht Daniel Grötsch künftig Wolfgang Hettler zur Seite. Marktrat Stefan Harrer, Eberhard Kraus und Annelie Spitzner vervollständigen als Beiräte das Schützenmeisteramt. Bei den Kassenprüfern blieb alles beim alten.

Schützenmeister Spitzner regte außerdem eine Wiederaufnahme der Beziehungen zum befreundeten Schützenverein Altenhammer an. In Eigenleistung und nach Kontaktaufnahme mit Bürgermeisterin Margit Kirzinger habe das Dach des Schützenhauses innerhalb kürzester Zeit Schneefangriegel erhalten. Eine Randleiste zum Verdecken der umlaufenden Heizungsrohre fehle noch. Am Termin des "Landerer Fests" werde festgehalten, auch wenn der Raupen- und Baggerverein in Waidhaus zeitgleich 50-jähriges Bestehen feiere. Der Schießstand habe die staatliche Abnahme ohne Probleme durchlaufen. Für die wiederaufgenommene Bewirtung des Schützenhauses gab es viel Beifall.

"Wenn nur jemand da wäre, der schießen würde", kommentierte der Vorsitzende wehmütig. Denn nur eine Mannschaft beteiligte sich an den Rundenfernwettkämpfen in der Luftgewehr-C-Klasse, resümierte Sportleiter Wolfgang Hettler. Auch die Teilnahmen an Turnieren ließ er Revue passieren.

Vereinsheim aufmöbeln

Positiver als die sportliche Situation sehe es "trotz Anschaffung eines Gewehrs und verschiedener Ausrüstungsgegenstände" mit den Finanzen aus, meinte Hauptkassier Hans-Jürgen Spitzner. Auch die vereinseigene Solaranlage auf dem Clubheim rechne sich. "Wir können unser Schützenhaus also ruhig wieder ein bisschen aufmöbeln." Eine Buchführung ohne Fehl und Tadel bestätigte Walter Kraus auch im Namen seines Kompagnons Franz Kaas. Zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl dankte den Mitgliedern für das ehrenamtliche Engagement zugunsten des Vereins und des Ortsteils. Dank der Veranstaltungen herrsche reges kulturelles Leben. Regensburg und Abensberg sollen am Ende des Sommers beim Ausflug der Ortschaft auf Initiative von Kassier Spitzner ins Auge gefasst werden. Außerdem regte er die Anschaffung eines Getränke-Kühlschranks an.
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