Zuerst Einigkeit, dann Kontroverse

In seiner Sitzung im Frühjahr war sich der Ebermannsdorfer Bauausschuss noch einig, dass der Zustand des Bauhofs, wie er seit vielen Jahren vorherrscht, so nicht mehr bleiben kann: Die unbefestigten Bereiche vor den Hallen sind bei Regen und besonders im Winter eine einzige Matschfläche und eine Zumutung für die Mitarbeiter. Daraufhin hatte die Verwaltung die Sanierung in den Haushalt 2015 eingeplant.

Auch der Gemeinderat war in der Haushaltsklausur noch einhellig dafür, dass hier saniert werden muss. Bei der Verabschiedung des Haushalts 2015 in der Gemeinderatssitzung im Juni war dies dann nicht mehr so: Das Thema wurde kontrovers diskutiert. Die CSU-Räte sahen die Notwendigkeit dieses Projektes, das schon viele Jahre aufgeschoben worden war. Alle drei Räte der FW und Reinhard Jäger (SPD) sprachen sich dagegen aus - und lehnten den Haushalt ab.

Bürgermeister Josef Gilch hatte damals einen weiteren Ortstermin vorgeschlagen, so dass sich jeder Rat selbst ein Bild von dem schlechten Zustand des Bauhofs machen konnte. Diese Diskussionen führten zu erheblichen Verzögerungen, so dass es zum Ende des Jahres sehr knapp wurde, den ersten Abschnitt zu asphaltieren. (wec)
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