"Zug der Liebe" wälzt sich durch die Hauptstadt

"Zug der Liebe" wälzt sich durch die Hauptstadt (dpa) Wummernde Bässe, tanzende Menschenmengen und ein bisschen Politik: Weit über 25 000 Teilnehmer zählte die Polizei beim "Zug der Liebe" am Samstag in Berlin. Veranstalter Jens Schwan sprach am Sonntag von einem "vollen Erfolg" - auch wenn die Schätzung der Polizei konservativ gewesen sei. Die Straßenparty mit elektronischer Musik war als politische Demonstration mit 15 000 Teilnehmern angemeldet worden. "Mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales
Wummernde Bässe, tanzende Menschenmengen und ein bisschen Politik: Weit über 25 000 Teilnehmer zählte die Polizei beim "Zug der Liebe" am Samstag in Berlin. Veranstalter Jens Schwan sprach am Sonntag von einem "vollen Erfolg" - auch wenn die Schätzung der Polizei konservativ gewesen sei. Die Straßenparty mit elektronischer Musik war als politische Demonstration mit 15 000 Teilnehmern angemeldet worden. "Mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales Engagement" waren die zentralen Anliegen der Organisatoren. Als Neuauflage der Loveparade wollten sie ihre Veranstaltung nicht verstanden wissen. Sponsoring und Werbung waren tabu. Der Umzug mit 15 bunten Wagen von Vereinen, Clubs und Partyveranstaltern führte rund sechs Stunden lang durch mehrere Bezirke. Laut Polizei blieb es weitgehend friedlich. Jeder Wagen stand für ein politisches Anliegen, aus jedem schallte laute Tanzmusik. Die Feiernden waren aufgerufen, jeweils dem Wagen zu folgen, der ihren politischen Interessen entsprach. Manche der Feierwütigen waren bunt kostümiert, einige nur spärlich bekleidet. T-Shirts oder Schilder mit politischen Botschaften waren Mangelware. Auch Veranstalter Schwan hätte sich nach eigenen Angaben mehr Transparente gewünscht. (dpa) Bild: dpa
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