Zugausfälle und Verspätungen betreffen vor allem Pendler
GDL-Streik in Bayern: Etwa jeder zweite Zug fährt

Ab Mittwoch wird auch der Personenverkehr vom Streik der GDL betroffen sein. Wann der Streik endet, ist offen. (Bild: dpa)
München. (dpa) Nächste Runde im Streik bei der Bahn: Seit 2 Uhr haben die Lokführer auch im Personenverkehr die Arbeit niedergelegt. Reisende und Pendler in Bayern müssen mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.

Für Zugreisende kommt es am Mittwoch zu erheblichen Beeinträchtigungen. Rund 50 Prozent der Nahverkehrszüge und S-Bahnen würden voraussichtlich ausfallen, sagte ein Bahnsprecher am Morgen. Im Fernverkehr seien zwei Drittel der Verbindungen betroffen.

Für die S-Bahnen seien Ersatzfahrpläne eingerichtet, teilte die Bahn mit. In München verkehrten die S-Bahnen im 60-Minuten-Takt. Auf den Linien 2, 3, und 4 würden ergänzende Züge eingesetzt. Auf der Stammstrecke Pasing-Ostbahnhof sollten stündlich sechs bis neun Bahnen fahren.

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) betrifft Nah- und Fernverkehr und ist der mittlerweile neunte Streik bei der Deutschen Bahn innerhalb der vergangenen zehn Monate. Der achte Streik war erst vor gut einer Woche zu Ende gegangen.

Politiker und Vertreter der Wirtschaft zeigten sich besorgt wegen des erneuten Streiks. «Jeder weitere Streiktag bürdet der gesamten deutschen Industrie neue Lasten auf», teilte etwa der Maschinenbau-Verband VDMA mit.


Den Ersatzfahrplan der Deutschen Bahn sowie aktuelle Informationen finden Sie rechts oben in den Links.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.