Zulauf beim VdK ungebrochen

Neuer VdK-Vorsitzender ist Konrad Lingl (vorne, Zweiter von rechts) und sein Stellvertreter Hans Steger (sitzend, Mitte). Als Schriftführer fungiert Karl-Heinz Ertl (stehend, rechts). Neue Frauenbeauftragte ist Ramona Jung (sitzend, Zweite von links). Hans Völkl (links) bleibt Kassier. Dazu gratulierten der alte Vorsitzende Reinhard Schwarzhuber (vorne, rechts) sowie Bürgermeister Hermann Ach, Pfarrer Josef Most und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer (stehend, Erster, Dritter und Vierter von links). Bild: gi

26 Jahre führte Reinhard Schwarzhuber den VdK und machte ihn zu einem starken Ortsverband. Aus gesundheitlichen Gründen kandidierte er in der Jahreshauptversammlung nicht mehr.

Moosbach. (gi) Bürgermeister Hermann Ach hob die hervorragende Arbeit des VdK hervor. Dieser kümmere sich um die Sorgen und Nöte der Leute. "Selbst junge Menschen tun sich schwer bei der Beantragung von Sozialleistungen." Die Gemeinde sei froh, dass es den VdK gebe. Ach dankte dem VdK für die Organisation des Schwimmens im Hallenbad. Dem derzeit großen Thema "Barrierefreiheit bis 2023" nehme sich auch der Sozialverband an. Barrieren gebe es schon im Straßenverkehr, und da gebe es in Moosbach einige kritische Punkte, räumte das Gemeindeoberhaupt ein.

"Kirche nicht gefragt"

Pfarrer Josef Most sprach das aktuelle Asylantenproblem an: "Wir müssen die Hilfsbedürftigen sehen und sie beherbergen". In Moosbach lebten 35 Asylbewerber. Es sei durchaus möglich, dass auch der VdK involviert werde. "Die Kirche ist da aber nicht gefragt", stellte Most klar. Das sei Sache des Staates.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzer dankte dem alten Vorstand für die gute Arbeit. Im Zusammenhang mit dem Hallenbadbesuch des VdK sprach er das Fehlen von Reha-Übungsleitern an. Die Leistungen des 161 Mitglieder starken VdK-Ortsverbandes Moosbach seien riesig. Rewitzer dankte allen, die den 1946 gegründeten VdK durch die Jahre führten. Die Barrierefreiheit, so Rewitzer, müsse in den Köpfen reifen. Rathäuser als Anlaufstellen für viele Angelegenheiten müssten unbedingt barrierefrei sein. Sein Dank galt auch Schwarzhuber für die 26-jährige Arbeit als Ortsvorsitzender.

Hans Völkl berichtete von einer geordneten Kassenlage. Zum Vorsitzenden wurde Konrad Lingl gewählt. Hans Steger ist neuer Stellvertreter (bisher Erwin Hierold). Die Geschäfte des Schriftführers obliegen künftig Karl-Heinz Ertl. Als Vertreterin der Frauen wurde Ramona Jung bestellt (bisher Sandra Schwarzhuber). Beisitzer sind Johann Kick, Ödbraunetsrieth, Hermann Ach, Moosbach, Bräugasse, Rudi Schmid, Georg Landgraf, Erwin Hierold, Margareta Steinberger-Zettl, Lia Eckl und Hans Putzer, alle Moosbach. Zum Kassier wurde erneut Hans Völkl, Burgtreswitz, gewählt. Delegierter ist Konrad Lingl.

Bürgermeister Ach dankte dem scheidenden Vorsitzenden Schwarzhuber. Er bat die Gewählten, die Politik aus dem Verein rauszuhalten. Lingl dankte Schwarzhuber und dessen Tochter Sandra für die langjährige Tätigkeit und hob hervor, dass der VdK im Gegensatz zu anderen Vereinen steigende Mitgliederzahlen habe. Der neue Chef sprach den relativ hohen Vereinsbeitrag an. Dafür würden die Mitglieder beim Umgang mit Behörden nicht alleine gelassen.

"Nur auf Druck"

Kreisvorsitzender Rewitzer unterstrich, dass dem VdK täglich 150 neue Mitglieder beitreten. Leider, so Rewitzer, reagiere die Politik nur auf Druck, so in Pleystein, als es um die Barrierefreiheit ging.
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