Zum Einstieg in die Krankenpflege reicht ein Hauptschulabschluss - 25 Ausbildungsplätze in der ...
Spezialisten für Grundpflege

Eines ist sicher: Mit einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger hat man aktuell sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Kliniken und ambulante Pflegedienste suchen händeringend Personal und Nachwuchs. In der Oberpfalz gibt es insgesamt 40 Schulplätze für den Beruf zum Pflegefachhelfer Krankenpflege. 15 Ausbildungsplätze bietet in Regensburg das evangelische Krankenhaus an, 25 Ausbildungsplätze gibt es bei den Kliniken Nordoberpfalz.

Hygienisches Arbeiten

Die Ausbildung dauert ein Jahr und endet mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung der Regierung der Oberpfalz. Dieser Berufsabschluss ermöglicht auch ohne Mittleren Schulabschluss den Zugang zu den dreijährigen Pflegeausbildungen der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege.

Die Ausbildung bietet Interessenten eine Vielzahl von Vorteilen. Zum einen können die Absolventen der Pflegefachhelferausbildung sofort arbeiten. Sie sind Spezialisten in Sachen Grundpflege und Prophylaxen. Deshalb können sie in nahezu allen Tätigkeitsfeldern eingesetzt werden, ähnlich der dreijährig ausgebildeten Pflegefachkraft.

Zum anderen ist die Ausbildung staatlich geregelt. Jeder Lernende erhält eine Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (TVöD). Schulgelder oder Prüfungsgebühren werden nicht erhoben.

Vorteilhaft ist der erworbene "Wissensrucksack" sowohl für den sofortigen Berufseinstieg, als auch für eine dreijährige Pflegeausbildung. Kernkompetenzen, etwa der Umgang mit Patienten oder hygienisches Arbeiten, werden ebenso vermittelt, wie die pflegerische Grundversorgung sowie die Verhütung von Krankheiten. Die Förderung von Empathie-Fähigkeit und patientenorientierte Gesprächsführung sind wichtige Aspekte der einjährigen Ausbildung.

Während der Praxisphasen werden die Schüler nicht alleine gelassen. Neben der Anleitung durch die Pflegefachkräfte auf Station wird jeder Schüler mindestens einmal pro Woche von einem Pflegelehrer angeleitet. Die Themen hierfür richten sich nach den Bedürfnissen des Schülers und dem vermittelten Lernstoff. Die patientenorientierte Pflege steht hierbei immer im Vordergrund.

Erster Ansprechpartner

Bei den Patienten sind die Experten der Grundpflege und Prophylaxen sehr beliebt, da sie es sind, die sich direkt und unmittelbar um die aktuellen Bedürfnisse des Kranken kümmern und oft als erster Ansprechpartner fungieren. Sozial engagierte Frauen, die nach der abgeschlossenen Familienplanung den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben planen, können durch ihre Lebenserfahrung das Unterrichtsgeschehen bereichern.

Interessierte könne sich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen, dem Nachweis des Hauptschulabschlusses, einem ärztlichen Attest sowie einem polizeilichen Führungszeugnis bei den jeweiligen Berufsfachschulen für Krankenpflegehilfe bewerben. (hfz/aha)
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