Zum Jubiläum 33-Meter-Baum

Vier Tage feiern die Lengenfelder ihre Stopselkirwa im Stodl an der Vils. Sie begann am Freitag damit, dass eine Frau eine ganze Menge Männer hinter sich ließ.

Die 15. Kirwa startete am Freitag mit einem Preisschafkopf. Für Siegerin Monika Wendl gab es dabei 150 Euro.

Stattlich im Umfang, prächtig im Aussehen, gut 33 Meter hoch und im guten Alter, so stand der Jubiläumsbaum da. Am Samstag hübsch geschmückt und rot-gelb dekoriert, war es nun an den muskelbepackten Lengenfeldern (einige Köferinger und Theuerner Kirwaleute waren auch dabei), diesen stattlichen Baum in die Senkrechte zu bringen.

Kraft und Technik waren gefragt am Samstag ab 13 Uhr: Der Baum wurde mit viel "hauruck", "Obacht gebn" und den passenden Goisn hochgestemmt. Viele fleißige Helfer hörten dabei auf das Kommando von Richard Eckl. Für die musikalische Stimmung am Abend sorgte die Band "Rundumadum", die dem Stodl-Publikum ordentlich einheizte.

Zu einer Kirwa gehört auch ein Festgottesdienst am Sonntag; danach folgte der Frühschoppen im Feststodl. Alter Brauch ist es, das Oberkirwapaar beim Austanzen zu ermitteln. Wer es wird, steht zwar schon vorher fest, aber wer die Insignien des Oberkirwapaares - Liesl und Kirwastrauß - für das nächste Jahr bekommt, das kann nur bei der Austanz-Gaudi offiziell geklärt werden. Nach einigen Tänzen standen die zwei neuen Kirwaoberhäupter fest: Natalie Kronhöfer und Johannes Volkert dürfen ein Jahr lang die Kirwaleit organisieren. Sie sind jetzt, wenn man so will, die Vorsitzenden.

Der Kirwabär wird heute ab 13 Uhr durchs Dorf getrieben. Am Abend sorgt ab 20 Uhr, die Partyband Keine Ahnung für Stimmung und Gaudi im Stodl. Gegen 22 Uhr ist die Verlosung beziehungsweise Versteigerung des Kirwabaums und weiterer Preise.
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