Zur Person

Als Sohn einer Glasmacherfamilie wurde Franz Seraph Kutschenreiter 1849 in Schönbach im Bayerischen Wald geboren. Nach seiner Schulzeit in Weiden und im Kloster Metten bei Deggendorf studierte er Theologie und Philosophie in Regenburg. Sein Studium schloss er dort mit hervorragenden Leistungen ab. Sofort im Anschluss wurde Kutschenreiter 1873 in Regensburg zum Priester geweiht. Zunächst war er Kooperator in Leonberg bei Schwandorf. Ab 1877 wurde er in gleicher Funktion nach Nittenau berufen. Nach dieser Zeit übertrug man ihm 1880 die Leitung der Pfarrei Pielenhofen im jetzigen Truppenübungsplatz Hohenfels.

Von dort führte ihn sein Weg nach Hahnbach. Hier versah er 13 Jahre lang seinen Dienst als Pfarrer (vom 28. November 1888 bis zum 25. Februar 1902). Danach wirkte er als Seelsorger in Sulzbach. Zum Amtsantritt in Sulzbach musste er den Hirschauer Dekanatsposten, den er ebenfalls innehatte, aufgeben. Dort war er zusätzlich Distriktschulinspektor und Landrat. Ende 1908 wurde er zum Bischöflich-Geistlichen Rat ernannt. Wegen des gerade begonnenen Ersten Weltkrieges wurde Kutschenreiter 1914 Pfarrvikar zu Sankt Kassian in Regensburg. Zugleich ist er als Stiftskanonikus des Kollegiatkapitels Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg erwähnt. Sein dortiges Amt übte er bis 1918 aus. Verstorben ist er schließlich 1921 in Regensburg und liegt dort im Gemeinschaftsgrab des Kollegiatstiftes am Unteren Katholischen Friedhof begraben. (ibj)
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