Zur Person: Norbert Arntz

Der katholische Pfarrer Norbert Arntz wirbt seit Jahren für die Verbreitung des "Katakombenpaktes". Dieser war kurz von Ende des II. Vatikanischen Konzils von 40 Bischöfen geschlossen worden und wirbt bereist für eine "Kirche der Armen".

Arntz wurde 1943 in Kleve geborene. Nach seinem Theologiestudium und der Priesterweihe im Jahr 1970 war er zunächst Seelsorger im Bistum Münster ehe er von 1983 bis 1990 beim Volk der Quechua im südlichen Andenhochland Perus wirkte - auf mehr als 2000 Meter Höhe, in der Nähe des Titicacasees. Zudem war der Theologe Beobachter zweier Generalversammlungen der lateinamerikanischen Bischöfe: im Jahr 1992 in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik und im Jahr 2007 im brasilianischen Aparecida. Dort traf er auch den damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires, den heutigen Papst Franziskus.

Norbert Arntz der zahlreiche Texte ins Deutsche übersetzt hat, darunter den "Katakombenpakt", das Dokument von Aparecida sowie Werke von lateinamerikanischen Befreiungstheologen, ist mehrfach ausgezeichnet worden. Unter anderem erhielt er den Johannes-XXIII.-Preis (2011) und zuletzt den Walter-Dirks-Preis (2014) (paa)
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