Zusammenlegung nicht erzwingbar

Josef Flierl (SPD) sprach im Zusammenhang mit dem FFW-Neubau an, was bislang nur unter mehr oder weniger vorgehaltener Hand diskutiert wird. "Meine Intention ist, dass irgendwann in unserer Gemeinde die Feuerwehren zusammengelegt werden. Deshalb finde ich eine so große Baumaßnahme jetzt nicht für sinnvoll."

Markus Graf (CSU) gab zu bedenken, dass "wir eine Feuerwehrzusammenlegung nicht erzwingen können". Er sah diesen Schritt in einem "Zeitfenster von 10 bis 15 Jahren" - jedoch: "Bis dahin brauchen wir das Gebäude."

3. Bürgermeister Hubert Blödt (CSU), als Kreisbrandinspektor Experte in Sachen Feuerwehr, hält den Jugendraum für nötig: "Zum Glück haben die Wehren noch einen großen Zulauf und müssen ausbilden." Blödt, der vor der Sitzung mit der kommunalen Dankesurkunde für seine langjährige Ratstätigkeit geehrt wurde, richtete sein Blick allerdings auch schon nach vorne: "Man sollte das künftige Fahrzeugprogramm für die beiden Wehren gemeinsam abstimmen, sich bei künftigen Anschaffungen ergänzen. Irgendwann kann mal eine Zusammenlegung kommen. Man sollte sich mittelfristig auch schon Gedanken machen, wo ein gemeinsamer Standort sein könnte."

Unterstützung bekam er von Gemeinderat und Altbürgermeister Richard Gaßner (SPD). Der ließ wissen, dass es über das Thema "ansatzweise schon in den letzten Jahren Gespräche gegeben hat" und man ein gemeinsames Fahrzeugkonzept nicht aus den Augen verlieren sollte. (e)
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