Zusammenstöße bei G7-Protest

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat in Lübeck das erste große Treffen der deutschen G7-Präsidentschaft begonnen. Die Außenminister der großen sieben Industrienationen (G7) bereiten in der Hansestadt den Gipfel der Staats- und Regierungschefs vor, der im Juni auf Schloss Elmau in Bayern stattfindet. Wichtigste Themen sind noch bis heute der Konflikt in der Ukraine sowie die Atomverhandlungen mit dem Iran.

Zum Schutz vor Krawallen ist die Polizei mit mehr als 3500 Beamten im Einsatz. Die erste Demonstration von G7-Gegnern verlief am Dienstag zunächst friedlich, bei einem Marsch des Protestbündnisses "Stop G7" zogen laut Polizei etwa 1800 Menschen durch die Hansestadt. Die Veranstalter sprachen dagegen von etwa 3000 Teilnehmern.

Am Abend kam es zu kleineren Zusammenstößen. G7-Gegner lieferten sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei, die mit einem Großaufgebot präsent war. Vor dem Rathaus, in dem die Außenminister zu Abend aßen, drohte die Polizei mit dem Einsatz von Wasserwerfern.
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