Zwangssterilisation
Entschädigung nach

Entschädigung nach Zwangssterilisation Opfer von Zwangssterilisation in Tschechien sollen eine Entschädigung erhalten. Dies geht aus einer Antwort der Regierungskoalition an den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen hervor. Demnach wird das Gesetz bis Ende dieses Jahres erarbeitet, in Kraft treten soll es Ende des Jahres 2015. Mehrere Dutzend Frauen, größtenteils Angehörige der Roma-Minderheit, hatten im Jahr 2004 den Vorwurf der Zwangssterilisation erhoben. Eine offizielle Entschuldig
Opfer von Zwangssterilisation in Tschechien sollen eine Entschädigung erhalten. Dies geht aus einer Antwort der Regierungskoalition an den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen hervor. Demnach wird das Gesetz bis Ende dieses Jahres erarbeitet, in Kraft treten soll es Ende des Jahres 2015. Mehrere Dutzend Frauen, größtenteils Angehörige der Roma-Minderheit, hatten im Jahr 2004 den Vorwurf der Zwangssterilisation erhoben. Eine offizielle Entschuldigung der Regierung gab es erst im Jahr 2009, eine Entschädigungsregelung scheiterte jedoch mehrmals. Der Menschenrechtsausschuss kritisiert zudem die anhaltende Diskriminierung der Roma in Tschechien, etwa die Abschiebung von Kindern in "Sonderschulen".

Trauerfeier für Pavel Landovsky

Zahlreiche Gäste aus Politik und Kultur haben am Freitag in der Kirche des Heiligen Ignác in Prag Abschied von Pavel Landovský genommen. Bei der Trauerfeier für die Angehörigen und engsten Freunde sprachen unter anderem Karel Schwarzenberg sowie die Schauspieler Boleslav Polívka und Libuse Safránková. Landovský, der vor einer Woche im Alter von 78 Jahren gestorben war, gehörte zu den Gründern der Charta 77. Deren Unterzeichner kämpften seit Ende der 1970er Jahre für Bürgerrechte. Wegen seines Engagements erhielt Landovský in der Tschechoslowakei Berufsverbot und war mehrfach inhaftiert. 1978 siedelte er nach Wien über und wurde Ensemblemitglied des Burgtheaters. In sein Heimatland kehrte Landovský erst nach der demokratischen Wende von 1989 zurück.

Immer mehr Dollar-Millionäre

Die Zahl der Dollar-Millionäre in Tschechien ist vergangenes Jahr auf den neuen Rekordwert von 19 400 Personen gestiegen. Das ist um fast acht Prozent mehr als im Vorjahr. Tschechien hat rund 10,5 Millionen Einwohner. Die Zahl der privaten Anleger, die frei über mehr als eine Million US-Dollar verfügen, nimmt weltweit zu. Sie liegt bei 13,7 Millionen Personen. Es geht aus einem Bericht der Beratungsunternehmen Capgemini und RBC Walth Management hervor.

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